Heinsberg-Porselen - Sternstunden am Stufenbarren: Bronze für Turnerin vom TuS Porselen

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Sternstunden am Stufenbarren: Bronze für Turnerin vom TuS Porselen

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Seniorenmeisterschaften in Riga: Bärbel Stand vom TuS Porselen zeigt starke Leistungen und sichert sich den dritten Platz. Dabei setzt sie sich auch gegen jüngere Athletinnen durch.
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Erfolgreich bei den Seniorenmeisterschaften in Lettland: Bärbel Stand vom TuS Porselen.

Heinsberg-Porselen. Bärbel Stand hat wieder ordentlich abgeräumt. Wie schon im vergangenen Jahr, nahm die Sportlerin vom TuS Porselen an den Offenen Seniorenmeisterschaften im Gerätturnen in Lettland teil.

Bei der Ankunft auf dem Flughafen Riga wurde sie mit anderen Teilnehmern von einer Delegation der Gymnastik Federation of Lavia in Empfang genommen und zum Hotel gefahren. Der Wettkampf wurde im Olympic Center unter ausgezeichneten Bedingungen ausgetragen.

Bei diesen Seniorenmeisterschaften treten internationale Teilnehmer ab der Altersklasse 1 (25 bis 29 Jahre) bis 7 (55 bis 59 Jahre) gegeneinander an. Da trifft man auch schon mal auf eine Turnerin der lettischen Nationalmannschaft, die diesen Wettbewerb als Vorbereitung für die nächsten Weltmeisterschaften nutzt. DasWertungssystem macht es möglich, dass die Übungen vergleichbar werden, indem die „Jungseniorinnen“ in ihren Übungen höhere Anforderungen zeigen müssen, die dann mit jeder höheren Altersklasse etwas erleichtert werden.

Überschlag am Sprungtisch

Der Wettkampf begann für Bärbel Stand – sie turnt in der Altersklasse 6 (50 bis 54 Jahre) – mit dem Sprungtisch, wo sie einen Überschlag zeigte, mit dem sie nicht zu hundert Prozent zufrieden war. Er reichte im Gesamtergebnis für den sechsten Platz. In dieser Disziplin waren Russland, Lettland und Finnland nicht zu schlagen.

Am zweiten Gerät, dem Stufenbarren, sorgte sie dagegen für eine Sternstunde. Alles lief dynamisch und rund bis in den sicheren Stand, so dass sie sich vor einer weiteren Deutschen und einer Russin den ersten Platz sicherte. Danach ging Bärbel Stand am Boden an den Start, wo es darum ging, den Titel vom vergangenen Jahr zu verteidigen. Mit dem höchsten Ausgangswert von 14,2 Punkten und nur wenigen kleinen Fehlern reichte es am Ende mit 13,1 Punkten und einem hauchdünnen Vorsprung von 0,05 Punkten für die Titelverteidigung, wiederum vor einer deutschen und einer russischen Turnerin.

Grund zum Feiern

Im Mehrkampfergebnis, in das drei Geräte fließen, reichte es noch für einen beachtlichen dritten Platz. Grund genug, um die Feier am Abend mit Tanz, Feuerwerk und vielen netten internationalen Gesprächen zu genießen. Und natürlich gleich Pläne zu schmieden, im nächsten Jahr auch wieder dabei zu sein.

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