Stelle der Schulsozialarbeiterin soll aufgestockt werden

Von: Monika Baltes
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Wegberg. Die Schulsozialarbeit sei ihm eine Herzensangelegenheit, das hat der Wegberger Bürgermeister Michael Stock bei jeder sich bietenden Gelegenheit versichert. „Sechs in 100 Tagen“, so lautete sein Wahlprogramm im Frühsommer 2014 und eine von den „Sechs“ war die Schulsozialarbeit.

582 Tage hat es gedauert und jetzt war es ihm eine Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses wert. Zu einer Dringlichkeitsentscheidung war der Ausschuss einberufen worden, einziger Tagesordnungspunkt war die Fortführung der Schulsozialarbeit. Die Verwaltung habe Möglichkeiten erschlossen, aus dem Förderprogramm „Schulsozialarbeit“ des Landes NRW und aus nicht genutzten Mitteln des Programms „Geld statt Stelle“ Mittel zur Fortführung der Schulsozialarbeit zu generieren.

Vorgesehen ist, dass die städtische Sozialarbeiterin, die derzeit in der Flüchtlingsbetreuung arbeitet, ab dem 1. Februar die Schulsozialarbeit für Gymnasium und Realschule übernimmt. Die Stelle des Streetworkers wird ab 1. Februar von 0,77 auf 1,0 Stellenanteile angehoben. Dieser Stellenanteil soll im Bereich der Sozialarbeit für Asylbewerber eingesetzt werden. Und die im Bereich der Flüchtlingsbetreuung bis zum 14. September 2016 befristete Stelle soll bis zum 31. Dezember 2017 verlängert werden.

Die CDU schloss sich diesen Vorschlägen an unter dem ausdrücklichen Vorbehalt, dass die Fördergelder tatsächlich angewiesen werden und der städtische Haushalt nicht belastet wird. Die SPD dankte Bürgermeister und Verwaltung für die „kreative Lösung“. Die FDP hatte Zweifel, ob das Abziehen der städtischen Sozialarbeiterin aus der Flüchtlingsarbeit eine gute Lösung sei. Mit einer satten Mehrheit von CDU, SPD, Grünen und Freien Wählern entschied sich der Haupt- und Finanzausschuss unter der Voraussetzung, dass beide Fördermittelgeber ihre Zustimmung geben, für die vorgeschlagene Vorgehensweise und beauftragte die Verwaltung, die Fördermittel abzurufen. Die Dringlichkeitsentscheidung muss am 1. März durch den Rat der Stadt Wegberg genehmigt werden.

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