Städtischer Musikverein stellt seine ganze Klangkraft unter Beweis

Von: hewi
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Feines Adventskonzert: Der Städtische Musikverein Erkelenz bot in der Schalterhalle der Sparkasse beste musikalische Unterhaltung. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. An ungewohntem Ort fand das diesjährige Adventskonzert des Städtischen Musikvereins statt. Denn diesmal hatten die Musiker in die Schalterhalle der Kreissparkasse am Dr.-Eberle-Platz eingeladen. Dem Programm tat dies ebenso wie der Akustik keinen Abbruch.

Die Halle zeigte sich als ideal geeignet für Konzerte, was sie ja anlässlich der Erkelenzer Musiknacht im Mai schon unter Beweis gestellt hatte. Das Orchester mit seiner instrumentalen Vielfalt wirkte bestens aufgehoben und konnte seine ganze Klangkraft unter der Leitung von Tobias Liedtke vom ersten Stück an entfalten.

Musikalisch hatte sich das Orchester einen weiten Bogen vorgenommen, der klassische Kompositionen und Arrangements ebenso abdeckte wie volkstümliche Weihnachtsmelodien und moderne Stücke aus dem angloamerikanischen Raum. Im Namen der Sparkasse begrüßte Filialleiter Kristian Lanske die zahlreich erschienen Gäste. Es sei Teil des Selbstverständnisses der Sparkasse, offen für die Bürger zu sein. Die Schalterhalle auch abends für musikalische Veranstaltungen zu öffnen, sei Teil davon.

Der Abend wurde von Karin Salentin moderiert, die zu den Stücken und ihren Entstehungsgeschichten manch Wissenswertes mitzuteilen hatte. So zum Beispiel bei „Mountain of Dragons“ von Steven Reineke, das auf einer Sage beruht. Um das Stück in seinem Aufbau zu verstehen, musste man natürlich zuerst die Sage der Abenteurer kennen, die einen Berg besteigen, um den dort lebenden Drachen zu töten. Wider Erwarten endet die Geschichte versöhnlich und mit der Freundschaft zwischen Menschen und Drachen. Diesen emotionalen Bogen spannten die Musiker musikalisch und nahmen die Zuhörer mit auf eine fantastische Reise. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass das Orchester mit dem Stück im September den dritten Platz beim Landeswettbewerb des Landesmusikrates NRW erringen konnte.

Bei anderen Stücken wie James Swearingens „Dawn of an new Day“ erschloss sich das Thema musikalisch von selbst und man hatte das kraftvolle Erwachen des Tages vor dem inneren Auge. Beschwingt ging es weiter mit Bigband-Stücken wie „I saw Mommy kissing Santa Claus“ oder „Mary´s Boychild“ bis hin zum unvermeidlichen rotnasigen Rentier Rudolph.

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