Erkelenz - Stadtverwaltung soll Verkehrssituation am Kölner Tor prüfen

Stadtverwaltung soll Verkehrssituation am Kölner Tor prüfen

Von: hewi
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Sorgt für Fragen nicht nur im Bezirksausschuss Mitte: die Verkehrssituation im Bereich des Kölner Tors. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Die CDU und die Freien Wähler/UWG sorgen sich um die Sicherheit der Fußgänger und die Verkehrssituation am Kölner Tor. In zwei Anträgen an den Bezirksausschuss Mitte fordern sie Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit.

Konkret geht es um die nicht eindeutige Rechts-vor-links-Regelung an der Kreuzung Kölner Straße/H.-J.-Gormanns-Straße und das nicht beachtete Parkverbot ein Stück weiter vor der Kreissparkasse. Bei der SPD stieß der Antrag der CDU auf Unverständnis, wie Katharina Gläsmann betonte. Ihre Partei habe schon bei der Antragstellung der CDU zur einseitigen Öffnung des Kölner Tores für den Verkehr auf diese Problematik hingewiesen, sagte sie und sprach von einem „Déjà-vu“.

Zur Vorgeschichte: Im März 2016 hatte der Stadtrat sich mehrheitlich für eine einjährige Testphase ausgesprochen und das Kölner Tor einseitig für den Verkehr freigegeben. Im April sollte es seitens der Stadtverwaltung eine Bilanz geben. Diese wurde bislang noch nicht präsentiert. Die Rede war jedoch schon frühzeitig von „Nachbesserungsbedarf“.

Vor allem die Pflasterung im Kreuzungsbereich suggeriert eine abknickende Vorfahrt der H.-J-Gormanns-Straße, erläuterte CDU-Ratsherr Stephan Muckel. Dadurch komme es oft zu gefährlichen Situationen, wie es in den Anträgen hieß. Auch die Wegeführung der Fußgänger könnte noch verbessert werden, um die Sicherheit zu erhöhen.

Das wilde Parken vor der Kreissparkasse komme nach Ansicht der UWG/Freien Wähler als Gefahrenquelle noch dazu. Die CDU sieht darüber hinaus auch zu hohe Geschwindigkeiten für die verkehrsberuhigte Zone als Gefahrenpotenzial.

Das Anbringen zusätzlicher Verkehrs- und Parkverbotsschilder sei nach Aussage der Verwaltung in der verkehrsberuhigten Zone nicht zulässig. Trotzdem müssten die Autofahrer auf die dort geltenden Regeln hingewiesen werden, lautete die mehrheitliche Meinung im Bezirksausschuss. „Im verkehrsberuhigten Raum darf ohnehin nur dort geparkt werden, wo es ausdrücklich erlaubt ist“, betonte Muckel. Dies sei jedoch anscheinend vielen Autofahrern nicht bekannt oder schlichtweg egal.

Bei vier Gegenstimmen und zwei Enthaltungen beauftragte der Bezirksausschuss die Verwaltung, das Problem zu prüfen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Darüber hinaus soll die Stadt eine offizielle Bewertung der bisherigen Testphase präsentieren.

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