Stadtverwaltung schlägt Schwerpunktspielplätze vor

Von: hewi
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Spielplatz
Ein altes Klettergerüst aus Eisen - würden Ihre Kinder hier spielen wollen? In Wegberg wurden die Spielplätze auf ihre Tauglichkeit und Nutzung hin überprüft. Symbolbild: dpa

Wegberg. Eine Überprüfung der Spielplätze im Innenring hat ergeben, dass einige nicht mehr oder kaum noch genutzt werden, während andere genutzt werden, aber nicht entsprechend ausgestattet sind. Deshalb wird die Verwaltung handeln und einige Schwerpunktspielplätze anlegen. Darüber hinaus werden unattraktive Standorte abgebaut.

Die Überprüfung war im vorigen Jahr vom Ausschuss für Bildung, Kultur, Soziales und Sport (BiKSS) in Auftrag gegeben worden. Auf der letzten Sitzung des BiKSS wurden die Ergebnisse vorgestellt. Demnach seien die meisten der besuchten Plätze in einem guten Zustand. Bei einigen jedoch sei zu sehen, dass sie schon lange nicht mehr benutzt werden oder sich schlichtweg am falschen Standort befinden. Bei einigen sind auch die Nutzer dem Spielplatzalter entwachsen. In einigen Quartieren ist die Zahl der Kleinkinder stark rückläufig, während die Jugendlichen sich nach geeigneten Aufenthaltsmöglichkeiten umschauen.

Für viele Kleinkinder seien Spielplätze auch unattraktiv geworden, da zu Hause in den Gärten oftmals gleichwertige Spielgeräte aufgestellt seien, betonte Georg Gellissen von der CDU. Er plädierte für ein Gesamtkonzept zur Nutzung und gegebenenfalls Umgestaltung der vorhandenen Plätze. Für die SPD-Fraktion hob Nicole von den Driesch die soziale Funktion öffentlicher Spielplätze hervor. Nun soll im Detail geklärt werden, welche Plätze eher von Kleinkindern und welche von Jugendlichen genutzt werden.

Die Verwaltung schlug vor, drei Schwerpunktspielplätze im Innenring zu etablieren und diese mit attraktiven Spielgeräten zusätzlich auszustatten. Geplant sind sie im Stadtpark hinter der Feuerwache, am Amselweg hinter dem ehemaligen BGZ und an der Beecker Grundschule. Diese Plätze seien gut erreichbar und hätten auch ausbaufähiges Potenzial, um als zentrale Anlaufpunkte akzeptiert zu werden.

Die Spielplätze am Holunderweg und Schlehenweg, am Clematisweg und Goldregenweg sowie am Knospenweg und Am See sollen gebietsbezogen zusammengelegt werden. Die jeweils aufgegebenen Plätze sollen zu weniger pflegeintensiven Rasen- und Begegnungsflächen umgestaltet werden. Die jeweiligen „Partner-Spielplätze“ werden qualitativ und quantitativ aufgerüstet. Eine alters- und bedarfsgerechte Ausrüstung der weiteren Spielplätze im Innenring wird ebenfalls erfolgen. In einem nächsten Schritt soll auch den Spielplätzen in den Außenortschaften auf den Zahn gefühlt und zum Zwecke der Optimierung bewertet werden. Der Ausschuss sprach sich für die Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen aus.

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