Wegberg - Stadtsportverband: Wegberg ist eine echte Sportgemeinde

Stadtsportverband: Wegberg ist eine echte Sportgemeinde

Von: mb
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Die erfolgreichen Sportler aus dem Stadtgebiet Wegberg, die in der Wegberger Mühle für ihre Leistungen geehrt wurden. Foto: Sommer

Wegberg. Sportlich, sportlich. In der Wegberger Mühle hatten sich die erfolgreichsten Sportler der Stadt Wegberg eingefunden, um die Sportlerehrung für 2012 entgegenzunehmen. Ausgezeichnet wurden 26 Mannschaften und 53 Einzelsportler, die 2012 auf Bezirks-, Verbands-, Landes-, Bundes- und Weltebene erfolgreich waren, sowie zwei Seniorensportler und zwei Ehrenamtler.

Bürgermeister Reinhold Pillich fand in seiner Begrüßung anerkennende Worte: „Viele erfolgreiche Sportler sind auch im Leben erfolgreich.“ Er dankte den aktiven Sportlern, aber auch allen, die sportlichen Erfolg erst möglich machen: Trainern, Betreuern und Eltern. „Wenn wir keine Sportgemeinde sind, wer ist es dann?“ fragte Stadtsportverbandvorsitzender Bernd Stamms nicht ohne Stolz mit zufriedenem Blick in die Runde fest. Er erinnerte daran, dass sportlicher Erfolg nicht in die Wiege gelegt wird, sondern hart erarbeitet werden muss, Durchhaltevermögen, Disziplin, Fleiß und im entscheidenden Moment Siegeswillen erfordert.

49 bestens organisierte Sportvereine, in denen ein Drittel der Wegberger Bürger organisiert ist und aktiv Sport treibt, seien ein guter Nährboden für die fantastischen Ergebnisse. Stamms verwies auf die ausgezeichnete Jugendarbeit der Vereine als Garant für sportliche Erfolge und dankte den Schulen, die den Weg für den Vereinssport ebnen.

Die konstruktive Arbeit in Rat und Verwaltung habe neue sportliche Möglichkeiten geschaffen: eine Zweifachturnhalle und das restaurierte Hans-Gisbertz-Stadion in Wegberg, die Gymnastikhalle in Arsbeck und die Schulsporthalle in Wildenrath.Aber auch die Vereine hätten ihren Beitrag geleistet mit drei neuen Kunstrasenplätzen in Wegberg, dem „Mini-Soccerfeld“ in Klinkum, dem Sportlerheim in Merbeck und dem im Bau befindlichen Vereinsheim der Schießsportfreunde Wegberg. „Eigenleistungen, die ebenso vorbildlich sind, wie die erzielten sportlichen Leistungen.“ Dann wandte er sich wieder den Hauptpersonen des Abend zu, den zu ehrenden erfolgreichen Sportlern aus Wegberg.

„Möge allen die Freude am Sport erhalten bleiben.“ Die Moderation der Sportlerehrung übernahm Günter Mirbach, der sich selbst als das „Nummerngirl“ der Veranstaltung bezeichnete. Souverän führte er mit viel Sachkenntnis durch die Ehrungen, ergänzte wissenswerte Details und behielt stets den Überblick.

Sport ist keine Frage des Alters, die geehrten Sportler waren zwischen zwölf und 82 Jahren. Vielfältig waren auch die vertretenen Sportarten: Fußball, Tennis, Tischtennis, Golf, Schwimmen, Schießsport, Judo, Leichtathletik und Tanzen waren vertreten. Die sportliche Anerkennung für Seniorensportler erhielten Dorle Jüttner (80), ambitionierte Sportlerin in der Bewegungslehre Tai Chi Chuan und Tai Chi Plus und Hermann Reiners (84), über viele Jahre aktiver Turner und heute Volleyballspieler des TV Rath-Anhoven.

Für „langjähriges Engagement und bemerkenswerten Einsatz“ wurden zwei Gründungsmitglieder des Schieß-Sport-Vereins Wegberg geehrt: Josef Hülsenbusch und Hans Schommertz.

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