Stadtsportverband: Nach 25 Jahren ist für Willi Engels Schluss

Von: Anna Petra Thomas
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Der neue Vorstand des Heinsberger Stadtsportverbands mit Tessa Henning, Winfried Houben, Guido Geiser, Edeltraud Kreutz, André Schwarzmanns, Walter Lambertz, Norbert Spiertz, Willi Engels, Jochen Lintzen und Armin Schlömer (von links). Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Nach 25 Jahren Kontinuität mit Willi Engels hat der Stadtsportverband jetzt einen neuen Vorsitzenden: Die Mitgliederversammlung wählte einstimmig den bisherigen Geschäftsführer Walter Lambertz zu seinem Nachfolger. „Das Feld ist gut bestellt“, hatte Engels zuvor in seiner Abschiedsrede als Vorsitzender erklärt.

Vor 50 Jahren sei er aus beruflichen Gründen nach Heinsberg gekommen, und vor 25 Jahren habe er den Vorsitz übernommen. Er sei gerade 79 Jahre alt geworden. „Der Wille ist noch da, die Kraft nicht immer, deshalb ist heute in dieser Funktion Schluss“, betonte er. Als Dank und Anerkennung für seine engagierte Arbeit überreichte der Vorstand ihm eine Urkunde, die ihn zum Ehrenvorsitzenden des Stadtsportverbands macht. Bürgermeister Wolfgang Dieder hatte für ihn den Wappenteller der Stadt Heinsberg mitgebracht.

Zuvor hatte Engels noch einmal die wichtigsten Projekte und Veranstaltungen Revue passieren lassen. Dabei hob er das Kinderbewegungsabzeichen (Kibaz) hervor. Schon Kinder in den Kindertagesstätten können das Abzeichen erwerben. „Die Kinder sind alle mit Begeisterung dabei“, erzählte Engels. Sein Dank ging an die Helfer aus Vereinen, die das Projekt bisher ebenso unterstützt haben wie die Sporthelfer der Realschule.

Stellvertretende Vorsitzende bleibt Edeltraud Kreutz. Geschäfts- und Kassenführer wird Winfried Houben, der zuvor Stellvertreter von Lambertz war. Als neuen stellvertretenden Geschäftsführer wählte die Versammlung André Schwarzmanns, zu Jugendsprechern Tessa Henning und Armin Schlömer. Als Vorsitzender des Sportausschusses ist weiterhin Jochen Lintzen dabei, darüber hinaus als Beisitzer Norbert Spiertz und Guido Geiser. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Lintzen bedauerte die doch „sehr überschaubare Resonanz“ auf die Einladung zur Mitgliederversammlung. Es sei schade, dass die Arbeit des Stadtsportverbandes so wenig Resonanz finde, appellierte er an die Vereine, die keine Vertreter entsandt hatten, künftig an der Versammlung teilzunehmen.

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