Heinsberg-Oberbruch - Stadtprinzenpaar im Komitee Heinsberger Karneval legt rasanten Start hin

Stadtprinzenpaar im Komitee Heinsberger Karneval legt rasanten Start hin

Von: Anna Petra Thomas
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Nach der Proklamation durch Bürgermeister Wolfgang Dieder (3.v.l.) sind der Heinsberger Stadtprinz Helmut III. und Prinzessin Christina offiziell im Amt. Erster Gratulant war Wolfgang Weintz (r.), Vorsitzender des Komitees Heinsberger Karneval. Foto: Anna Petra Thomas
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Mit einem riesigen Drachenkostüm eroberte die Showtanzgruppe „Masquerade – The Next Generation“ die Bühne. Dort tanzten sie sich mit „One Night in China“ in die Herzen der Zuschauer. Foto: Anna Petra Thomas
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Sarah Thiel,Showtänzerin der KG Brööker Waaterratte, erhielt im Rahmen der Proklamation des Stadtprinzen das Jugendehrenzeichen des Komitee Heinsberger Karneval. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Oberbruch. „8x11 Jahre Brööker Waaterratte“ stand in Silber über der Bühne der Festhalle geschrieben, als sich dorthin, angeführt von einer großen Rattenschar, Prinz Helmut III. und Prinzessin Christina (Ehepaar Frenken) auf den Weg machten. Sie sind in dieser Session nicht nur das Prinzenpaar der KG Brööker Waaterratte, sondern zugleich das Stadtprinzenpaar im Komitee Heinsberger Karneval.

Zuvor hatte jedoch nach dem scheidenden Oberbrucher Prinzenpaar noch einmal der noch amtierende Solo-Stadtprinz „Smille“ (Guido I., Geiser) die Bühne als „Kemper Jong“ für sich. Noch einmal funkte er seine ganz natürliche Art von Begeisterung ins Publikum. „Aus!“, rief er dann selbst, ließ sich vom Bürgermeister sein Zepter wegnehmen. Er schlüpfte unter den blauen Zylinder, den ihm Wolfgang Weintz, Präsident des Komitees Heinsberger Karneval, aufsetzte. Damit ist Geiser jetzt Mitglied im Club der Ex-Stadtprinzen.

Mit einem vom Gesangsduo „Brööker Klüngel“ (Klaus Ermler und Gerd Frenken) neu kreierten Einmarsch eroberte dann jedoch das neue Stadtprinzenpaar die Bühne. Bürgermeister Wolfgang Dieder hatte seine Proklamationsrede gereimt und konnte so ganz humoristische auch die ein oder andere Spitze anbringen, etwa beim Prinzen: „Und ob es dunkel oder hell, er redet viel und schnell.“

Dass sich der Prinz die Würde bei seiner Prinzessin für den ersten gemeinsamen Urlaub „erkauft“ hatte, wusste der Bürgermeister ebenfalls zu berichten. Sogar, dass sie sich im Internet kennengelernt und das erste Mal auf einem Parkplatz in Wuppertal, der Heimat von Prinzessin Christina, getroffen hatten.

„Hennebrüder, Schmitz und Knoben werden richtig mit ihm toben. Baraniak und Hennen müssen auch noch mit ihm rennen“, stellte Dieder schließlich auch die fünf Adjutanten vor, bevor er betonte: „Aber bist Du auch darauf erpicht, den Rathausschlüssel kriegst Du nicht!“

Die Rede des Prinzen war ein Dank an all seine Unterstützer in Familie und Rattenstaat, an die IG 2020 für den Erhalt der Festhalle und nicht zuletzt ans Publikum. „Es ist ein Traum!“, rief er. „Da war der Einmarsch von Cäsar in Rom eine Luftschlangenparade!“ Mehr noch sah sich der Prinz auf dem Olymp des Karnevals in der Kreisstadt. Dem Aufruf zur Unterstützung beim Rathaussturm folgte der Glückwunsch der Rattengarde, deren Kommandant Günter Kremers dem Prinzenpaar individuell bestickte Kissen schenkte.

Der „Brööker Klüngel“ präsentierte zusammen mit Jupp Stammen die gemeinsam mit der Jugendmusikschule Heinsberg neu vertonte Hymne der Gesellschaft. „Oh Oberbruch, Du Narrenstadt“ hallte es durch den Saal. „Ne Knallkop“ (Dieter Röder) strapazierte mit schnell aneinandergereihtem Witz die Lachmuskeln des Publikums. Schon bekannt auf der Bühne in Brook war Mr. Tomm, der mit seiner Stimmenvielfalt überzeugte.

Tänzerisch machte mit Max und Leonie ein ganz junges Tanzpaar der Waaterratte den Anfang. Für eine große Überraschung sorgte dann das ehemalige Tanzmariechen der KG, Saskia Lang, besser bekannt als Saskia Krappen, zusammen mit ihrem Mann Thomas und ihren Zwillingen Emma und Eva. Sie hatten nur für diesen Abend einen Tanz einstudiert, der den Prinzen zu Tränen rührte.

Die jungen Showtänzerinnen der KG begeisterten als „Matrosen auf Meerjungfrauenfang“, die älteren, genannt „Masquerade – The Next Generation“ bahnten sich unter einem riesigen Drachenkostüm den Weg zur Bühne. Dort tanzten sie sich mit „One Night in China“ in die Herzen der Zuschauer. Mit dabei nicht zuletzt die Junioren- und die Seniorentanzgarde der KG sowie Mayleen Haas und Sophie Laurs als Mariechen. Mit der Musikgruppe „Sang- und Klanglos“ aus Havert und allen anwesenden Prinzenpaaren auf der Bühne strebte die Sitzung nach knapp fünf Stunden ihrem Finale entgegen.

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