Erkelenz - Stadthalle wird zur Musicalarena: „Sternenlicht“ für die gute Sache

Stadthalle wird zur Musicalarena: „Sternenlicht“ für die gute Sache

Von: hewi
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Freuen sich auf die Show: Bürgermeister Peter Jansen (Mitte), (v.l.) „Pearl“-Darstellerin Sarah Ochott und Ingrid Schmidt-Baketaric von der Stiftung Hephata, (v.r.) Heike Zajonz, Ingrid Ochott und Klaus Kieper. Foto: hewi

Erkelenz. Die Stadthalle verwandelt sich für ein Wochenende zur Musicalarena, wenn sich die „Sternenlicht Revue“ am 20. und 21. September die Ehre gibt. Wer bei dem Namen an das berühmte Erfolgsmusical „Starlight Express“ denkt, liegt goldrichtig.

Denn was die 34 Kinder und Jugendlichen da mit Hilfe ihrer Familien auf die Beine gestellt haben, wird auch in Bochum bei den Originalen wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die „Sternenlicht Revue“ wurde 1996 von musicalbegeisterten Familien gegründet. So ist heute schon teilweise die dritte Generation am Werke, wie Darstellerin Ingrid Ochott betont.

Mehr als 180.000 Euro erspielt

Seit der Gründung ist das Motto „Wir helfen Kindern in Not“ oberstes Gebot. Ehrenamtlich und mit vollem Einsatz wird dieses Ziel verfolgt. Ein Grund mehr für Bürgermeister Peter Jansen, sich als Schirmherr für die Veranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Der Erlös des Erkelenzer Engagements kommt der Hephata-Stiftung zugute, die in Erkelenz ein betreutes Wohnprojekt betreibt und in den Startlöchern für ein zweites Projekt steht, wie Diakon Dieter Kalesse betont.

Die Hobby-Musicalstars haben in den vergangenen Jahren schon mehr als 180.000 Euro für verschiedene Einrichtungen erspielt. Für Sarah Ochott, die in der Aufführung als „Pearl“ antritt, steht nun auch ein Wechsel bevor. Die 23-Jährige geht in „Rollschuh-Rente“ und wird sich dann verstärkt dem Training der quirligen Truppe widmen, die sich alle zwei Wochen zum Rollschuhtraining trifft. Denn was sie auf der Bühne zeigen, geht schon ins Artistische.

Zur Vorbereitung gehört auch, dass man mehrmals pro Jahr im „Starlight Express“ den Profis kritisch bei der Arbeit zuschaut und sich die neuen Choreograph0ien merkt. Die Playback-Show orientiere sich natürlich am Original, versichert Heike Zajonz, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Gruppe zuständig ist. Trotzdem würden die Akteure aber auch eigene Ideen und somit immer eine gehörige Prise frischen Wind in die Show bringen. Auch hinter der Bühne und vor und nach den Auftritten seien „gefühlte 350 Menschen“ im Einsatz. Die Bühnentechnik lagert in einer Garage bei Düsseldorf, einen Tag vor den Auftritten wird sie in Lastwagen verladen und von Roadies aufgebaut.

Professionell und originalgetreu

Einer davon ist Klaus Kieper, der sein Wissen über Bühnentechnik und Logistik gerne zur Verfügung stellt, damit alles läuft wie bei den Profis. Stress komme auf, wenn „die in Bochum“ ein Kostüm verändern. Das komme alle paar Jahre mal vor, wie Ingrid Ochott erzählt. Dann muss schnell reagiert und nachgezogen werden, schließlich soll alles so originalgetreu wie möglich sein. Oder gar ein Original – so wie wie der signierte Gürtel an „Pearls“ Kostüm.

Nun hoffen alle Beteiligten, dass die „Sternenlicht-Revue“ viele Erkelenzer in die Stadthalle lockt. Der Erlös aus dem Eintritt wird am Sonntag, 21. September, nachdem der letzte Vorhang gefallen ist, an Vertreter des Hephata-Wohnprojektes übergeben.

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