Hückelhoven-Ratheim - Stadt investiert kräftig in ihre Feuerwehr

Stadt investiert kräftig in ihre Feuerwehr

Von: koe
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Schlüssel übergeben: Bei der Feuerwehrlöschgruppe Ratheim ist die Freude über den neuen Gerätewagen „Gefahrgut“ groß. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. „Auch in Zeiten knapper Kassen stellt sich die Stadt Hückelhoven mit der Anschaffung des neuen Gerätewagens ,Gefahrgut‘ ihrer Aufgabe, für den Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger bei Brand und sonstigen Gefahren die notwendigen Investitionen zu tätigen.“

Diese Feststellung traf Bürgermeister Bernd Jansen, als es darum ging, der Löschgruppe Ratheim ein neues Fahrzeug im Wert von 197.000 Euro zu übergeben.

Zuvor hatte der neue Ratheimer Löschgruppenführer Sascha Junker viele Ehrengäste und interessierte Bürger vor dem Ratheimer Feuerwehrgerätehaus begrüßen können. Feuerwehrseelsorger Heinz Brand und Pfarrerin Anke Neubauer-Kraus weihten das neue Fahrzeug im Beisein der gesamten Löschgruppe ein und der Musikverein aus Ratheim verschönerte mit seinem Spiel das Fest.

Bürgermeister Bernd Jansen hielt die Festansprache und erläuterte die Funktion des neuen Gerätewagens. Demnach handelt es sich um einen Gerätewagen „Gefahrgut“, ein Fahrzeug, das zur Bereitstellung von Gerätschaften zum Messen und Nachweisen, Auffangen, Umfüllen und Abdichten von Gefahrgütern und -stoffen dient. Auch persönliche Sonderausrüstungen einer Gruppe für den ABC-Einsatz, bei denen atomare, biologische oder chemische Gefahren das Leben von Mensch und Tier oder der Umwelt bedrohen, führt das neue Fahrzeug mit sich.

Bürgermeister Bernd Jansen würdigte die Feuerwehr als unverzichtbar für die Infrastruktur der Bevölkerung. Die Bürger bräuchten eine gut funktionierende Feuerwehr. Er würdigte das Engagement der Feuerwehr mit den Worten: „Es ist nicht selbstverständlich in der heutigen Gesellschaft, in der in weiten Teilen auch der Egoismus herrscht, ehrenamtlich für andere da zu sein.“ Er übergab symbolisch den Schlüssel an den Stadtbrandmeister Norbert Houben und den Löschgruppenführer Sascha Junker.

Abschließend wünschte er sich jedoch, das neue Fahrzeug möge trotz aller Vorteile und Verbesserungen nur bei Übungen eingesetzt werden.

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