St. Michael: Nur noch eine Uhr fehlt

Von: Helmut Wichlatz
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Fleißige Arbeiter in luftiger Höhe: Am Kirchturm in Granterath sollen demnächst sogar wieder vier Uhren die Zeit anzeigen.
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Fleißige Arbeiter in luftiger Höhe: Am Kirchturm in Granterath sollen demnächst sogar wieder vier Uhren die Zeit anzeigen.

Erkelenz-Granterath. Pünktlich zum 150. Geburtstag erhielt die Granterather Kirche St. Michael die ersten beiden Kirchturmuhren. Seit rund 30 Jahren fehlten die für Kirchtürme so typischen Uhren in Granterath. Umso erfreuter waren die Granterather, als pünktlich zum Jubiläum die ersten beiden der vier geplanten Uhren wieder an Ort und Stelle hingen und weithin sichtbar anzeigten, was die Stunde geschlagen hat.

Karl Mones und seine Mitstreiter hatten ordentlich die Werbetrommel gerührt und Geld gesammelt. Das Geld reichte nicht nur für die beiden ersten Uhren, jüngst konnte bereits die dritte montiert werden. Die Aufträge für die mittlerweile digital betriebenen und LED-beleuchteten Uhren waren an die Herforder Elektromotorenwerke (HEW) gegangen. Das Herforder Unternehmen hat sich auf Kirchturmuhren und Glockengeläute spezialisiert und ist auch für die Wartung in St. Lambertus verantwortlich.

Hand angelegt

Bei der Montage der dritten Uhr legten Mones und der Küster Willi Pflipsen natürlich selbst mit Hand an. „Je mehr Vorarbeiten wir leisten, desto billiger wird es“, lautete das Motto. Als die Monteure aus Bayreuth zur Montage der Uhr anrückten, waren die beiden natürlich auch dabei. Und nicht nur diese, auch der Granterather Pastor Josef Vennedey war zur Stelle, um den neuen Chronometer gleich zu weihen.

So etwas hätten die Monteure noch nicht erlebt, erinnert sich Mones und bereitet schon den nächsten und finalen Coup vor. Denn noch ist eine Seite frei am Turm von St. Michael. Und die soll noch mit der vierten Uhr besetzt werden, damit das Ensemble auch in alle Himmelsrichtungen weithin die Zeit weist.

Bislang sind rund 18 400 Euro zusammengekommen, wobei natürlich neben den Spenden der Bürger vor allem Spender aus der Wirtschaft dafür sorgten, dass die ersten drei Uhren so zügig realisiert werden konnten. Rund 6000 Euro müssen nun noch gesammelt werden. Mones und Pflipsen sind zuversichtlich, dass auch diese letzte Hürde genommen werden kann.

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