St. Gereon: Geld für Forschung über die Zukunft der Pflege

Von: koe
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Förderung in Brachelen zugesagt: Das Forschungsprojekt „Pflege Prävention 4.0“ läuft bis zum Jahr 2019. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Brachelen. Hoher Besuch im Alten- und Pflegeheim St. Gereon: Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), MdB Thomas Rachel, stattete zusammen mit Georg Hammann von der Johanniter Seniorenträger GmbH und Dr. Ing. Paul Fuchs-Frohnhofen vom Deutschen Institut für Angewandte Pflegeforschung einen Besuch ab.

Auch Landtagsabgeordneter Dr. Gerd Hachen und Bundestagsabgeordneter Wilfried Oellers wohnten dem Treffen im St.-Gereon-Alten- und Pflegeheim bei. Anlass des Besuches war die Überreichung der Förderzusage für das Forschungsprojekt „Pflege Prävention 4.0“, bei dem auch die Alten- und Pflegeeinrichtung aus Brachelen eingebunden ist. Das BMBF unterstützt das Vorhaben mit gut einer Million Euro.

Rachel betonte: „Wir werden in Deutschland zukünftig noch deutlich mehr Fachkräfte in der Pflegebranche brauchen als bisher.“ Die Attraktivität der Pflegeberufe zu steigern und gleichzeitig Konzepte zu entwickeln, wie Menschen in Pflegeberufen selber gesund bis zur Rente arbeiten können, sei von hoher gesellschaftlicher Relevanz. „Hier setzt das Vorhaben ,Pflege Prävention 4.0‘ an. Wegweisende Konzepte für die Gesundheitsprävention und Arbeitsgestaltung in der Pflege sollen erarbeitet werden“, sagte der Parlamentarische Staatssekretär.

Auch Bernd Bogert als Geschäftsführer der St.-Gereon-Seniorendienste und Georg Hammann von den Johanniter-Seniorenhäusern im Raum Köln machten in Brachelen deutlich, dass sie große Hoffnungen mit dem neuen Forschungsprojekt verbinden. Beide betonen, in den vergangenen Jahren Dienstleistungsangebote systematisch ausgebaut zu haben. Man werde das Projekt nutzen, um passende Tätigkeitsangebote für die jeweilige Lebenssituation der Mitarbeiter weiterentwickeln zu können.

„Wir wollen umsetzungsorientierte Forschung gemeinsam mit der Branche, mit den Einrichtungen und den Beschäftigten voranbringen“, betonte Dr. Paul Fuchs-Frohnhofen als Gesamt-Projektkoordinator.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Forschungsprogramms „Zukunft der Arbeit“ von 2016 bis 2019 mit dem Ziel gefördert, neue Ansätze der „Prävention“ in Unternehmen und Betrieben zu entwickeln und diese zur Verbesserung der Arbeitssituation des Pflegepersonals sowie als Schlüssel zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit zu nutzen und zu verbreiten.

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