Spielmannszug Grün-Weiß ist Gast beim Konzert des MGV St. Josef

Von: Anna Petra Thomas
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Starke Besetzung: Der Spielmannszug Grün-Weiß war der Einladung des MGV St. Josef zu dessen Jahreskonzert gefolgt. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Kirchhoven. Vor zwei Jahren hatte das Programm dem Publikum schon sehr gut gefallen, und so hatte der Männergesangverein (MGV) St. Josef auch in diesem Jahr den Spielmannszug Grün-Weiß, ebenso aus Kirchhoven, zu seinem Jahreskonzert in die Mehrzweckhalle eingeladen. Den ersten Teil des Konzerts bestritt jedoch der MGV selbst.

Nach dem Sängergruß von Othmar Kirst begrüßte auch Berthold Risters, Geschäftsführer und Sprecher des Vorstandsteams, die Besucher. Mit dem „Coro di Gondoliere“ von Gaetano Donizette entführten die Sänger ihre Zuhörer unter der Leitung von Harrie Ramakers zunächst ins italienische Venedig. Mit dem „Morgenrot“ von Karl Robert Pracht sang der MGV auch die dritte, nachträglich hinzugefügte Strophe, die den Wert der Heimat und die Schönheit des Rurtals thematisiert.

Zurück in der Zeit ohne Automobile hörte das Publikum „Pferde zu vieren traben“, ein Tessiner Volkslied, arrangiert von Paul Zoll. Als Chorsatz selbst arrangiert hatte Ramakers schließlich den Schlager „Ein Lied zieht hinaus“ von Jack White und Fred Jay.

Während der MGV schon in die Pause ging, erfreute der Spielmannszug unter der Leitung von Jo Hamers die Gäste mit drei Märschen: dem „Veteranen-Marsch“ von Johan Wichers, dem „Europa-Marsch“ von Robert Almend und dem Marsch „Drumbo“ von Wim Lasermans. Die Moderation übernahm Jürgen Houben. Nach einem „Intermezzo“ mit Jos van Pol am Klavier eröffnete der Spielmannszug den zweiten Teil des Konzertabends in konzertanter Besetzung mit „Moviestar“ von Harpo, dem Sommerhit des Jahres 1976. Es folgten zwei Märsche, der „Musketier-Marsch“ und der „Rütz-Marsch“, bevor die Spielmanns-Leute mit „Go West“ in einem Arrangement von Frank Bernaerts einen Welthit der Pet Shop Boys aus dem Jahr 1993 interpretierten.

Ihren Schlusspunkt setzten sie mit „Souvernirs d´Interlaken von André Waignein. Mit dem Lied „Blauer Mond“ von Wilhelm Heinrichs starteten die Sänger in ihre zweite Runde. „The Sound of Silence“ von Paul Simon war für Dirigent Ramakers die Vorlage einer Chorfassung für das in Deutsch gesungene Lied „In der Dunkelheit der Nacht“. Mit einem kroatischen Volkslied unter dem Titel „Mala Moja“ in einem Arrangement von Arnold Kempkes beschloss der MGV sein „Soloprogramm“. Das Finale bestritt der MGV gemeinsam mit dem Spielmannszug und „Dem Land Tirol die Treue“ von Florian und Sepp Pedarnig sowie mit zwei Weihnachtsliedern, bei denen das Publikum mit ausgeteilten Textblättern auch gefordert war.

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