Spendenaktion: Gut gelaufen und gewettet

Von: koe
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Gemeinsam einen Beitrag zu leisten für eine gerechtere und friedlichere Welt – das ist das Fundament der Partnerschaft zwischen der Gemeinschaftshauptschule Erkelenz und Misereor. Foto: Koenigs

Erkelenz. „So etwas haben wir kurz vor den Sommerferien noch an keiner Schule erlebt“. Diese Feststellung traf Michael Stahl, Projektbeauftragter von Misereor, als er die drei besten Einzelspenden und die beste Klassenspende würdigte.

So geschehen auf dem Gelände am Ziegelweiher, bevor sich die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftshauptschule zum 11. Soli-Lauf aufmachten. Viele Jahre schon unterstützt die Hauptschule in Erkelenz die Straßenkinder in Indien im Misereor-Projekt „Butterflies – Im Zeichen des Schmetterlings“. Durch ihre Solidaritätsläufe und andere Aktionen haben die Hauptschüler seit 1998 den großartigen Betrag in Höhe von 50.840,60 Euro gespendet.

Straßenkinderprogramm

Viele Kinder und Jugendliche in Indien können durch die großzügige Spende der Hauptschüler aus Erkelenz hoffnungsvoller in die Zukunft blicken. Seitens Misereor spricht man von einem besonderen Geschenk und Zeichen der Nächstenliebe. Die Eine-Welt-Lehrer-AG hatte neben den in diesem Jahr bereits gesammelten 4016 Euro eine außergewöhnliche Wette mit dem Rewe-Markt in Erkelenz abgeschlossen.

Bis zum Weltkindertag Anfang Juni dieses Jahres sollten es die Hauptschüler schaffen, 2016 von Kindern gemalte Bilder (DIN A 4 quer) zum Thema „Schmetterlinge – Lachende Kinder“ zu sammeln. Dafür sollten die Hauptschüler dann 2016 Euro für das Straßenkinderprogramm der Organisation „Butterflies“ in Delhi erhalten.

Bernhard Steffens vom Rewe-Center Erkelenz durfte bekanntgeben, dass die Hauptschule das Wettziel erreicht hatte – und so übergab er die ausgemachte Summe, die jetzt zu dem bisherigen Sammelergebnis dieses Jahres hinzukommt. Die Verantwortlichen von Rewe planen, die Bilder irgendwo im Stadtgebiet von Erkelenz aufzuhängen. Details werden noch ausgearbeitet.

Mit ihrem elften Soli-Lauf wanderten die 640 Hauptschülerinnen und Hauptschüler dann zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern gut elf Kilometer über Schwanenberg und zurück nach Erkelenz, um so Spenden ihrer Familien und vieler weiterer Erkelenzer zu erlangen. Als beste Einzelspender wurden Sarah Hasmanis aus der 7 b, Joline Feger aus der 5 a und Ina Gaspers aus der 7 b ausgezeichnet. Einen „fair gehandelten Fußball“ als besonderen Preis gab es für die Klasse 7 b, da diese Klasse am meisten gesammelt hatte.

Buntes Programm

Pfarrerin Anne Mischnik konnte auf dem Gelände am Ziegelweiher im Beisein aller Hauptschüler ein buntes Programm ankündigen, in dessen Verlauf auch der Chor der Gemeinschaftshauptschule seinen großen Auftritt hatte, bevor die Spendenwanderung begann.

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