Spenden für Flüchtlinge: Milch, Windeln und Koffer werden benötigt

Von: Anna Petra Thomas
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Hardy Hausmann, Hussein Khalil und Jürgen Zons rufen zu Spenden für die Notunterkunft in Heinsberg auf, die jetzt in einer neuen Halle an der Industriestraße gelagert werden können. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Eine gute Nachricht gibt es für alle Spender, Sortierer und Verteiler von Bekleidung für die Flüchtlinge in der Notunterkunft an der Heinsberger Westpromenade: Die von vielen fleißigen Händen sortierten Kleiderspenden für die Flüchtlinge kehren wieder nach Heinsberg zurück.

Nachdem die Spendenflut für die Heinsberger Tafel zu groß und die Miete für neue Räume an der Erzbischof-Philipp-Straße zu teuer wurde, übernahm das Deutsche Rote Kreuz (DRK), seit 31. August zugleich Leiter der Unterkunft, die sortierten Kleiderspenden und transportierte sie nach Erkelenz. Jetzt hat das Unternehmen Mobau Wirtz dem DRK an der Industriestraße eine 500 Quadratmeter große Halle zur Verfügung gestellt. Hier können die bereits gespendete Bekleidung und auch andere Dinge untergebracht werden, die in der Unterkunft benötigt werden. Ein Erkelenzer Umzugsunternehmen hat sich bereit erklärt, das DRK beim Transport der Bekleidung nach Heinsberg zu unterstützen.

Das DRK bittet nun um weitere Unterstützung durch die Bevölkerung. Am kommenden Donnerstag, 17. September, kann an der neuen Halle (hinter der Holzhandlung) an der Industriestraße 15, in der Zeit von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr zwar keine Bekleidung abgegeben werden. Aber folgende Spenden werden dort gerne angenommen: leere Koffer und Reisetaschen, Getränke wie Milch und Kakao oder auch Kakaopulver, Kaffeepulver und Kaffee-Instantpulver, schwarzer Tee, Würfelzucker, Fruchtsäfte und Limonaden oder Wasser. Für die Babys in der Unterkunft werden Höschenwindeln benötigt ab Größe zwei. Waschpulver (möglichst geruchlos) kann ebenso gespendet werden wie weitere Duschtücher.

Außerdem werden Tische, Bierzelttische und Bänke für die Unterkunft benötigt. Sie können bereits am Dienstag, 15. September, in der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr an der Industriestraße abgegeben werden.

Auch größere Spielgeräte wünschen sich die Helfer des DRK noch für die Flüchtlinge: zum Beispiel eine Tischtennisplatte, einen Fußball-Kickertisch, Kartenspiele oder Ähnliches. Diese werden auch gerne bei den Spendern abgeholt.

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