Hückelhoven - SPD nimmt Reparaturverfahren in den Fokus

SPD nimmt Reparaturverfahren in den Fokus

Von: kalauz
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Sanierungsfall Straße: Auch die Klosestraße ist nicht gerade im allerbesten Zustand.

Hückelhoven. Der Antrag kam von der SPD-Fraktion im Rat: Alle Straßen im Stadtgebiet, die in den vergangenen Jahren saniert worden sind, sollte sich das Bauamt noch einmal genau anschauen. Denn, so die SPD, es sei nicht zu übersehen, dass die gerade frisch mit einer Dünnschichtkaltbitumendecke (DSK-Verfahren) überzogene Schillerstraße in Hilfarth schon jetzt wieder Risse aufweise.

Wilfried Welfers, Leiter des Tiefbauamtes Hückelhoven, gab den Stadtverordneten deshalb in einem längeren Vortrag einen knappen Einblick in die Technik und die Verfahrensweise modernen Straßenbaus.

Die Stadt Hückelhoven verfügt, so Welfers, laut Kataster über insgesamt 185 Kilometer Gemeindestraßen mit insgesamt 770.000 Quadratmetern Asphalt und einem Bilanzwert von 52 Millionen Euro. Diese Straßen werden unterschiedlich stark belastet, sie haben verschiedene, oft nicht frostsichere Unterbauten – und sie müssen daher auch unterschiedlich oft repariert oder ausgebessert werden.

Einige Jahre wieder in Schuss

In diesem Jahr beispielsweise soll der Schröversweg für insgesamt eine Million Euro ausgebaut und komplett saniert werden. Dabei fallen Kosten von 90 bis 120 Euro pro Quadratmeter an – woran die Anlieger über Beiträge beteiligt werden. Nicht ganz billig also.

Die Schillerstraße in Hilfarth wurde im vergangenen Jahr mit dem DSK-Verfahren für insgesamt 200.000 Euro, was einem Preis pro Quadratmeter von zwölf Euro entspricht, saniert. Ohne dass die Anlieger dafür zur Kasse gebeten werden mussten. „Das DSK-Verfahren“, sagte Welfers, „ist kostengünstig. Aber: Es ist immer ein Reparaturverfahren. Eine Straße, die schlecht ist, bleibt schlecht.“ Aber die Straße sei damit preisgünstig für einige Jahre wieder einigermaßen gut in Schuss.

Die von den Sozialdemokraten angesprochenen Risse bewertete Welfers als „nicht so schlimm“, da sich das eindringende Wasser „verteilt“.

Welfers zog abschließend ein positives Fazit zu dem punktuell an den Gemeindestraßen im Stadtgebiet angewendeten DSK-Verfahren: „DSK ist das Verfahren, das wir beibehalten wollen.“

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