SPD ehrt engagierten Gewerkschafter

Von: Anna Petra Thomas
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40 Jahre in der SPD: Jubilar Klaus Lange (Mitte) freute sich über die Glückwünsche des Bundestagsabgeordneten Norbert Spinrath und des Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat, Ralf Herberg (von links), sowie der Kreistagsabgeordneten Ilse Lüngen und des Ortsvereinsvorsitzenden Dr. Hans Josef Voßenkaul (von rechts). Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Der SPD-Ortsverein Heinsberg hat bei seinem 20. Neujahrsempfang Gewerkschafter Klaus Lange für seine langjährige Mitgliedschaft in der Partei ausgezeichnet. Zu dem Empfang waren viele Parteimitglieder und andere Gäste gekommen.

Unter den Gästen waren SPD-Bundestagsabgeordneter Norbert Spinrath und Wilfried Fuchs, Vorsitzender des AWO-Ortsvereins Heinsberg-Mitte, sowie Willi Klaßen, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Heinsberg.

Historische Fakten

Im Mittelpunkt des Geschehens stand die Jubilarehrung. Vorsitzender Hans Josef Voßenkaul erinnert dabei an historische Fakten des Jahres 1975, als Klaus Lange als damals 17-Jähriger in Köln in die SPD eintrat. Auch damals habe es Terror gegeben, erklärte der Vorsitzende und berichtete vom Überfall eines RAF-Kommandos auf die deutsche Botschaft in Stockholm und von der Geiselnahme im Hauptgebäude der Opec in Wien. „Der Terror begleitet uns jetzt schon sehr lange, und ich persönlich werde nie begreifen, warum Menschen andere Menschen töten, nur weil sie andere Vorstellungen haben“, sagte Voßenkaul.

Jubilar Lange war parteipolitisch in Köln unter anderem im Vorstand seines Ortsvereins und als Juso-Vorsitzender aktiv, zudem als Delegierter im Unterbezirk. Im Kreis Heinsberg bekannt ist er als Vorsitzender des Kreisverbands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Seit Jahresbeginn ist er zudem im Leitungsteam des Bezirksausschusses der GEW im Regierungsbezirk Köln aktiv.

Sogar schon vor Gericht habe Lange sein gutes Recht als Gewerkschafter verteidigt, berichtete Voßenkaul. „Ich bin stolz darauf, einen solch kämpferischen und unbeirrbaren Gewerkschafter in unseren Reihen zu wissen“, schloss er, bevor er ihm Urkunde, Ehrennadel und Präsent für seine 40-jährige Parteimitgliedschaft zukommen ließ. Nachdem Helmut Hawinkels in Reimform auf das Jahr 2014 zurückgeblickt hatte, rundeten ein traditionelles Hexen und ein gemeinsames Mittagessen den Neujahrsempfang ab.

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