Spatenstich zum 30-Millionen-Euro-Projekt WohnenPlus

Von: her
Letzte Aktualisierung:
8298065.jpg
Schwungvoll schleudert Bürgermeister Wolfgang Dieder im Kreise der übrigen „Spatenstecher“ – mit Gereon Frauenrath an der Spitze (rechts) – das Erdreich in die Luft. Foto: Rainer Herwartz

Heinsberg. Zweieinhalb Jahre hat die Entwicklung des Projektes gedauert, doch am Freitag war es endlich soweit: Spatenstich zum 30-Millionen-Euro-Projekt WohnenPlus, bei dem bis zum Sommer nächsten Jahres rund 130 Wohneinheiten entstehen sollen.

Zahlreiche Gäste aus Stadtverwaltung, Politik und Wirtschaft, aber auch viele potenzielle Kaufinteressenten fanden sich am Freitagmorgen an der Robert-Bosch-Straße in Heinsberg ein.

Der Name WohnenPlus sei Programm, sagte Gereon Frauenrath bei der Begrüßung der Gäste. Die von ihm mitgeführte Unternehmensgruppe stemmt das Projekt gemeinsam mit der S-Immobilien GmbH der Kreissparkasse. Wohnen bedeute nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern umfasse Aspekte wie Sicherheit, Geborgenheit, Komfort oder Nachhaltigkeit. „Wir werden zeigen, dass dies hier gelingt“, so Frauenrath.

Zehn verschiedene Haustypen würden für die unterschiedlichsten Ansprüche und familiären Situationen schlüsselfertig inklusive Außenanlagen und Garten erstellt. „Auch Wohnen im Alter kann hier in einer anderen Komfortdimension realisiert werden“, meinte. Bei aller Schwärmerei vergaß Frauenrath aber auch nicht an die zu denken, ohne deren Engagement die Planung und deren Umsetzung nicht möglich gewesen wäre. Besonders in den Fokus rückte dabei die Stadt Heinsberg. „Von der ersten Idee bis heute hat die Stadt das Projekt mit vorangetrieben. Ohne sie wäre der heutige Spatenstich nicht möglich.“

Die neue Klimaschutzsiedlung WohnenPlus realisiere in harmonischer Art und Weise mehrere wichtige städtische Ziele, erläuterte denn auch Bürgermeister Wolfgang Dieder. „Heinsberg begreift Klimaschutz als kommunale Aufgabe. Wir stehen nicht nur der Errichtung von Biogasanlagen, der Nutzung von Solarenergie oder auch der Windkraft positiv fördernd gegenüber, sondern sind selbst aktiv in der Heinsberger Solarinitiative, der Heinsberger Elektromobilitätsinitiative und in der Heinsberger Brennstoffzelleninitiative.“

Das Rathaus sei energetisch saniert und die alten Sporthallenbeleuchtungen ausgetauscht worden. Auch sei zusammen mit dem Betreiber Alliander die Straßenbeleuchtung energetisch optimiert worden. „Mit der Klimaschutzsiedlung WohnenPlus fügen wir nun unseren Bemühungen in den Aktivitäten zur Energiewende und letztendlich zum Umweltschutz einen weiteren, bedeutenden Baustein hinzu“, sagte Dieder.

Da passte es vorzüglich, dass Bauplaner Josef Viethen später noch erläuterte, dass für die kleinsten Häuser umgerechnet eine Ölmenge von zehn bis zwölf Putzeimern pro Jahr zur Beheizung völlig ausreiche. Wohlgemerkt rein theoretisch, denn mit Öl würden die Gebäude später sicher nicht geheizt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert