Spartaner spenden reichlich für Ostafrika

Von: Günter Passage
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Neben den beiden Fahrzeugen werden Pfarrer Kaus Buyel (2.v.li.) und Herbert Münch (re.) fünf Trikotsätze und ein gutes Dutzend Fußbälle als Geschenk des Bezirksligisten Sparta Gerderath im Herbst nach Burundi transportieren. Übergeben haben diese Sportartikel im Rahmen der Gerderather Dorfmeisterschaft von Sparta-Vereinsvorsitzenden Willi Wilm (li.) und der Geschäftsführerin Iris Winters (2.re.) Foto: Günter Passage

Erkelenz-Gerderath. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist der katholische Geistliche Klaus Buyel für sein soziales Engagement für das ostafrikanische Land Burundi und seine dort lebenden Menschen bekannt. Während dieser Zeit hat Buyel dortige Organisationen, Krankenstationen und Pfarreien mit Hilfsgütern aller Art unterstützt.

Ebenfalls transportierte der Geistliche auf dem Seewege während dieser Jahre mehr als 120 Fahrzeuge nach Ostafrika. Im Frühjahr dieses Jahres reiste Herbert Münch als Begleiter Buyels nach Ostafrika. Vor Ort verschaffte sich der Wassenberger einen Überblick von die zahlreichen sozialen Projekten die der Priester aktuell unterstützt.

Inspiriert von der Tätigkeit Buyels beschloss Herbert Münch, den Geistlichen bei seiner vielfältigen Tätigkeit zu unterstützen. Als aktives Mitglied der Alt-Herrenmannschaft von Sparta Gerderath rührte Münch innerhalb des Vereins die Werbetrommel. Und die Spartaner aus Gerderath ließen sich nicht lumpen. Neben dem Hauptverein spendierte die Alt-Herren-Abteilung sowie die Jugendabteilung insgesamt fünf Trikotsätze und ein Dutzend Fußbälle. Nachdem Klaus Buyel als Geschenk einen in die Jahre gekommenen VW-Golf erhielt und für eine entsprechende Summe ein Abschleppfahrzeug (auf dem Foto im Hintergrund) erwerben konnte, werden diese Fahrzeuge gemeinsam mit der Gerderather Sportbekleidung in Kürze nach Ostafrika gebracht.

Erfreut über dieses großzügige Spende der Gerderather Fußballer deutete Klaus Buyel an, einen dieser Trikotsätze Pater Elias von den Afrika Missionaren „Weiße Väter“ zu übergeben. „Dieser Missionar betreut den Volksstamm der Badwas, die als Urbevölkerung Burundis von kleiner Statur sind.“ Die Verwendungsmöglichkeiten der Fußball-Trikots sind also vielfältig. Aber auch andere Hilfsgüter werden Buyel und Herbert wieder in ihrem Gepäck haben, wenn sie beide im Oktober zu einer weiteren Reise nach Ostafrika aufbrechen.

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