Erkelenz-Gerderath - Sparta-Chef Willi Wilms kündigt seinen Rückzug an

Sparta-Chef Willi Wilms kündigt seinen Rückzug an

Von: sie
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Jubilarehrung bei Sparta Gerderath: (v.l.) Vorsitzender Willi Wilms, Karl Gnitza, mit 86 Jahren ältestes Mitglied von Sparta, Thomas Sach, Christian Brühl, Carsten Gillessen (alle 20 Jahre Mitglied) sowie die langjährige Geschäftsführerin Iris Winters. Foto: Günter Passage

Erkelenz-Gerderath. Ein Abschied und eine Abschiedsankündigung rückten in den Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung von Sparta Gerderath, zu der 59 der 344 Mitglieder ins Bürgerhaus gekommen waren. Unter ihnen weilte auch Karl Gisdza, früherer Platzwart und mit 86 Jahren ältestes Mitglied des Vereins.

Iris Winters gab nach 14 Jahren das Amt der ersten Geschäftsführerin ab. Sie wurde nicht nur mit Blumen, sondern auch mit stehenden Ovationen verabschiedet. Sie ließ die Anfänge und wichtige Stationen Revue passieren. „Die Anforderungen sind größer geworden“, stellte sie fest und konstatierte auch: „Der Verein ist größer als der Einzelne.“ Ihr Dank ging an die Spieler und die Vorstandskollegen, besonders an den Vorsitzenden Willi Wilms. Iris Winters rückt „in die zweite Reihe“. Ihr Nachfolger wird der bisherige zweite Geschäftsführer Carsten Gillessen, mit dem sie den „Ämtertausch“ vollzog.

Willi Wilms überraschte in seinem Schlusswort mit der Ankündigung, im nächsten Jahr nicht mehr kandidieren zu wollen. Er schränkte aber ein: „Ich brauche mehr und andere Unterstützung.“ Wilms meinte, im Zeitalter von Computer und Internet sei er nicht mehr der richtige Mann an der Spitze des Vereins. Er verwies auch auf eine berufliche Veränderung Mitte des Jahres. „Alle sollen sich Gedanken machen, wie es weitergeht“, so Wilms. In den vergangenen zehn Jahren seine eine Menge getan worden; der Verein sei für die nächsten zehn Jahre bestens aufgestellt.

„Es war ein gutes Jahr“, zog Iris Winters Bilanz. Man brauche aber mehr helfende Hände bei der Dorfmeisterschaft und beim Holtby-Cup. Sportlich erlebte der Bezirksligist eine turbulente Halbserie. Trainer Bernd Nief hatte zwei Wochen vor dem Saisonstart seinen Rücktritt erklärt. Der Dank galt Obmann Christian Schmitz und Spielführer Pascal Wilms, die die Traineraufgabe in der Hinrunde übernommen hatten. „Das hat uns sehr geholfen in der schwierigen Situation“, sagte Iris Winters. Sie lobte auch die Mannschaft, die sich gut präsentiert habe. In der Winterpause wurde Marcel Herzog als neuer Trainer verpflichtet.

Auf die weiteren Probleme ging Christian Schmitz ein. „Wir haben einen kleinen Kader mit nur 15 Feldspielern“, erklärte er. Zwei Leistungsträger sind langzeitverletzt. Schmitz appellierte, die „Eigengewächse“ aus der Jugend direkt an die erste Mannschaft heranzuholen.

24 bis 25 Spieler umfasst der Kader der zweiten Mannschaft. Trainer Thomas Senk ist es gelungen, „durch viel Rotation alle bei Laune zu halten“. Platz 2 in der Kreisliga C 2 ist das Ergebnis der Hinrunde. „Das Ziel ist der Aufstieg“, sagte Senk.

110 Kinder und Jugendliche spielen in sieben Jugendmannschaften. Die F I-Junioren waren Hallenstadtmeister geworden. Feste Bestandteile im Jahreskalender der von Gertrud Schuler geführten Abteilung sind das Osterturnier und die Jugendturnierwoche.

Bei den Alten Herren ist die Mitgliederzahl auf 41 zurückgegangen. In 2016 konnte mangels Gegner kein Spiel ausgetragen werden. Dafür hat man in diesem Jahr bereits ein Hallenturnier gewonnen, sagte Abteilungsvorsitzender Wolfgang Schablitzky.

Ein gutes Ergebnis konnte der erste Kassierer Jürgen Frankowiak bei seiner Premiere vorlegen. Bei den Vorstandswahlen wurden Norbert Lennartz (2. Vorsitzender) und Marc Engel (2. Kassierer) in ihren Ämtern bestätigt.

Für 20-jährige Vereinstreue wurden Carsten Gillessen, Christian Brühl und Thomas Senk ausgezeichnet. Nicht zur Versammlung kommen konnten die Jubilare Rene Hoffmann, Sascha Lennartz, Harald Schusser, Markus Simon (alle 20 Jahre), Bernd Junior (30 Jahre) und Franz Steffens (60 Jahre).

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