Wassenberg-Effeld - Spargelfest: Weißes Gold und Programm „schmecken“ den Gästen

Spargelfest: Weißes Gold und Programm „schmecken“ den Gästen

Von: anna
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Marita Köllner, „et fussisch Julche“ aus dem Kölner Karneval, sorgte auch beim Spargelfest in Effeld für ausgelassene Stimmung. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg-Effeld. Rad an Rad schlängelte sich auch in diesem Jahr an Christi Himmelfahrt wieder auf den idyllischen Wegen an der Rur entlang Richtung Effeld, zum inzwischen 34. Spargelfest. So groß war das „Verkehrsaufkommen“, dass sich die vielen Räder an der kleinen, selbst für Fahrräder nur einspurigen Brücke hinter Ophoven zeitweise stauten.

Schnell litten auch die in Effeld eigens eingerichteten Fahrradparkplätze an Überfüllung. Dank des für ein Straßenfest optimalen Wetters mit Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und ein ganz klein bisschen kühlendem Wind war die Besucherzahl in dem kleinen Spargeldorf sicherlich rekordverdächtig.

Dicht mit Menschen gefüllt waren die Straßen inmitten des Ortes, an deren Seiten rechts und links die Aussteller des Straßenmarkts um Kunden warben. Gewohnt vielfältig war das Angebot. Es reichte von nützlichen Dingen für den Haushalt bis hin zu aktueller Bekleidung. Dazwischen stellten aber auch Kunsthandwerker ihre Arbeiten aus. Und zu essen gab‘s reichlich, in wirklich allen erdenklichen Variationen, bis hin zur heißen Wildfleischwurst im Brötchen.

Viele Besucher machten sich zur Mittagszeit aber lieber wieder auf ins Bürgerhaus, wo Festkomitee-Koch Norbert Schmitz und sein Team traditionsgemäß Effelder Spargel in vielen Variationen zubereitet hatten. Überhaupt gab‘s in diesem Jahr wieder mehr Spargel beim Spargelfest, nicht nur an den drei Ständen im Straßenmarkt, sondern auch an Ständen auf den Wegen zu den Parkplätzen.

Vor dem Bürgerhaus, wo dem Spargelbuffet eine große Cafeteria folgte, und gleich neben dem eigens eingerichteten „Kinderland“ startete am späten Vormittag ein durchgängiges Unterhaltungsprogramm auf großer Bühne, das wie immer Markus Peggen moderierte. Den Anfang machte die Juxkapelle „Sjteets Baeter“ aus dem niederländischen Reuver. Stimmung in die Menschenmenge auf dem Martinusplatz brachte natürlich auch „The Anywhere Jazzband“, die ehemalige Begleitband der niederländischen Fußball-Nationalmannschaft. Sie präsentierte sogar einen eigenen Song fürs Fest: „Jeder hier liebt Effeld, Spargelfest 2017“ schallte es da über den Martinusplatz.

Was folgte, war ein echt kölsches Musikprogramm. Marita Köllner, bekannte Größe des Kölner Karnevals, war da zunächst unsicher, ob sie auf oder vor der Bühne singen sollte. Als sie sich den Platz vor der Bühne anschauen wollte, wurde sie gleich umringt von weiblichen Fans gleichen Alters. Gerne blickte sie mit ihnen zusammen in viele Handy-Kameras. „Das mach‘ ich immer“, erzählte sie. „Und dann entscheide ich, ob ich unten bleibe oder auf die Bühne gehe.“ Sie entschied sich für die Bühne, stieß sich auf dem Weg dorthin jedoch heftig am Schienbein, so dass dieses erst einmal mit einem Pflaster verarztet werden musste.

Das tat der guten Stimmung, die „Et fussisch Julche“ mitgebracht hatte, keinen Abbruch. Schon bei ihrem ersten Klassiker über die „kölsche Mädcher“ war das Publikum ganz bei der Sängerin, die gerade geheiratet hat und in diesem Jahr ihr goldenes Bühnenjubiläum feiert. „Wir feiern jetzt drei Minuten Karneval. Geben Sie alles!“, spornte sie selbst die Menge an.

Direkt kölsch weiter ging‘s mit der Band „Kölsch Fraktion“ von Peter Horn und Franz-Martin Williziel, zwei ehemaligen Mitgliedern der Band „Höhner“. Das musikalische Sahnehäubchen setzte dem Bühnenprogramm die Band „Glenrock“ auf. Nicht zu vergessen die Showtanzgruppe „Bumblebees“ der Effelder Karnevalsgesellschaft „Kaffeemänn“. Sie war fünf Jahre lang auch auf der Spargelfest-Bühne aktiv und feierte dort jetzt ihren Abschied von der Bühne mit ihrem allerletzten Tanz.

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