Sozialprojekt in Hückelhovener Tafel und Kirchhovener Tierheim

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Einsatz für die Mitmenschen: (v.l.) Alina Sieberichs, Katrin Rütten und Besim Yesil bei der Lebensmittelausgabe in der Tafel.
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Anpacken im Tierheim: (v.l.) Philipp Rachfahl, Karolina Delchmann und Daniel Frenken.

Hückelhoven. „Azubis – sozial stark“: Unter diesem Motto haben sich nun sechs Auszubildende des Hückelhovener Textilherstellers Mehler Texnologies in zwei öffentlichen Einrichtungen engagiert. Eine Woche lang unterstützten drei Azubis die Helfer der Tafel Hückelhoven, drei andere halfen im Tierheim Kirchhoven mit.

Katrin Rütten, Besim Yesil und Alina Sieberichs unterstützten die Mitarbeiter der Tafel bei den morgendlichen Fahrten zu den Geschäften, halfen beim Sortieren der Lebensmittel und bereiteten die Ausgabe mit vor. Ab 15 Uhr waren sie dann in die Ausgabe an die Hilfsbedürftigen mit eingebunden.

Die Zwinger gereinigt

Daniel Frenken, Karolina Delch-mann und Philipp Rachfahl arbeiteten im Kirchhovener Tierheim bei der Versorgung der Vierbeiner mit: Vormittags war das Reinigen der Ställe, Zwinger und Gehege sowie das Austeilen des Futters angesagt. Nachmittag standen dann Tätigkeiten wie das Ausspülen von Futternäpfen, Säubern von Katzenklos und sonstige notwendige Arbeiten auf dem Programm.

Die Idee zu diesem Projekt kam von den Auszubildenden selbst. „Wir haben uns die Frage gestellt, wie wir denen Hilfe zukommen lassen können, die Menschen und Tieren täglich helfen“, sagt Alina Sieberichs, Auszubildende zur Industriekauffrau im dritten Ausbildungsjahr. „Es war eine Herausforderung für uns Auszubildende, ein solches Projekt selbständig durchzuführen“, bestätigt Daniel Frenken, Auszubildender zum Industriekaufmann im ersten Ausbildungsjahr.

Da die Auszubildenden dieses Projekt selbständig vorbereiten und realisieren sollten, diskutierten sie im Vorfeld, welche Einrichtungen angesprochen werden sollten. Der Zeitraum des Projektes wurde ebenso festgelegt wie die Zusammensetzung der Teams. Dafür räumte das Unternehmen seinen Azubis Zeit für Besprechungen ein. Für die Umsetzung des Sozialprojektes wurden sie freigestellt.

Geld gesammelt und gespendet

Zudem: Um Hilfsbedürftigen noch eine besondere Freude zu bereiten, wurden die Kollegen um eine kleine Spende gebeten. Auch die Azubis spendeten. Es kam die Summe von 283 Euro zusammen. Der Betrag wurde aufgeteilt und den Organisationen überreicht.

„Es war eine sehr positive Erfahrung, die uns dieses Projekt gebracht hat“, sagt Karolina Delch-mann, Auszubildende zur Industriekauffrau im zweiten Ausbildungsjahr. Sie glaubt, „dass es unsere sozialen Kompetenzen erweitert und gestärkt hat“.

Und Besim Yesil meint: „Unsere Selbstständigkeit wurde erheblich gefördert. Wir sind froh darüber, in der Ausbildung schon eine solche Verantwortung tragen zu dürfen.“

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