Sozialmonitoring: Erkelenzer werden anonym ausgewertet

Von: hewi
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Erkelenz. Seit Anfang des Jahres werden die demografischen Basisdaten der Erkelenzer anonym erfasst und ausgewertet. Dieses Sozialmonitoring wird kreisweit in allen Kommunen durchgeführt. Darauf hatten sich die Gemeinden und der Kreis im Februar 2013 verständigt.

Die gewonnenen Daten sollen auch als Planungsinstrument für die Umsetzung sogenannter Quartierkonzepte in der Städteplanung zum Einsatz kommen. Dabei werden Daten zum Einkommen und Bezug von Sozialleistungen ebenso herangezogen wie Daten zur Erziehungs- und Bildungssituation oder zu Arbeits-, Wohn- und Versorgungsverhältnissen. Anhand dieser Daten könne auch „kleinräumig sozialpolitischer Handlungsbedarf“ erkannt werden, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung auf der letzten Sitzung des Jugendhilfeausschusses.

Das Erkelenzer Stadtgebiet wurde zur Erfassung in vier jeweils rund 12.000 Einwohner umfassende „Sozialräume“ eingeteilt. Davon entfallen zwei auf die Erkelenzer Innenstadt und zwei auf die Bereiche „Erkelenz West“ und „Erkelenz Ost“. In einem ersten Schritt wurden nun die jeweiligen Sozialräume und Quartiere in eine einheitliche Straßenrasterdatei übertragen.

Diese werden dann anonymisiert mit den anderen Daten verbunden und abgeglichen. Ebenso wird mit den Arbeitsmarktdaten verfahren, die die Bundesagentur für Arbeit liefert.

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