„SOKO Til“ schickt tollen Polizeistern nach Heinsberg

Von: anna
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Til Schmitz und seine Mama Iris Schmitz-Teeuwen. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Wer ist gerade mal 14 Monate alt, krabbelt als kleiner Dalmatiner durch den Karneval und kann schon einen tollen Polizeistern sein eigen nennen? Es ist Til Schmitz aus Heinsberg-Lieck.

Aufgeklebt war dieser Stern auf einem Brief, der jetzt Tils Mama Iris Schmitz-Teeuwen erreichte. Geschrieben hatte den Brief die Inspektion der Bundespolizei am Düsseldorfer Flughafen.

Die Beamten hatten dort Tils bunte Clown-Postkarte gefunden, die er nach dem karnevalistischen Krabbelgottesdienst in der Christuskirche an einem Luftballon auf die Reise geschickt hatte.

Jedes Jahr feiern Uschi Preuss, die Leiterin der Krabbelgruppe in der evangelischen Kirchengemeinde, die berühmte Kirchenmaus, Pfarrer Walde und karnevalistische Gäste einen Gottesdienst für die allerkleinsten Jecken in ihren putzigen Kostümchen. Zum Schluss des Gottesdienstes zogen dieses Mal alle hinauf auf den Burgberg, um von dort bunte Ballons mit selbst gebastelten Clown-Karten steigen zu lassen.

Schon wenige Stunden später landete Tils Ballon mit Karte am späten Abend auf dem Düsseldorfer Flughafen. Dort fanden sie Beamte der Bundespolizeiinspektion. Sie schickten die Karte zurück, zusammen mit dem Brief und dem Stern als Geschenk. Wie dem Brief an den kleinen Til zu entnehmen war, hatte die Bundespolizei nach dem Fund von Ballon und Karte sogar eine Sonderkommission eingerichtet.

„SOKO Til“ hieß es in dem Brief im Betreff. „Sei immer lieb zu Deinen Eltern und fleißig im Kindergarten“, stand in dem „offiziellen“ Schreiben weiter zu lesen und: „Wir sind übrigens sehr davon begeistert, wie gut du schon schreiben kannst.“ Mit einem Helau und Alaaf verabschiedet sich „die Dienstgruppe 24 der Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf“ schließlich in ihrem Brief.

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