Singende Männer und klingende Mandolinen

Von: Utz Schäzle
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Der Quartettverein Myhl unter der Leitung von Hermann Josef Kitschen beim Herbstkonzert mit Gästen im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule. Foto: Utz Schäzle

Wassenberg. Musikalische Vielfalt erlebten die Besucher beim diesjährigen Herbstkonzert des Quartettvereins Myhl im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule.

Kulturförderverein, Stadt Wassenberg und der Quartettverein Myhl freuten sich über den regen Zuspruch zu dieser Veranstaltung, vor allem aber über den ausverkauften Konzertsaal. Musikalisch überzeugte das Konzert durch seine große Klangvielfalt, denn neben dem Männerchor aus Myhl waren auch die Mandolinenspielschar Myhl und die Band 3 Männ Sing mit dabei.

Reise durch Raum und Zeit

Chorgesang, Mandolinenklänge und handgemachte Bandmusik wurden zu einer Reise durch Raum und Zeit, mit feurigen Rhythmen und wohlklingenden Harmonien war das Konzert ein echter musikalischer Hörgenuss.

Der Quartettverein Myhl unter der bewährten Leitung ihres Dirigenten Hermann Josef Kitschen eröffnete das Konzert mit dem Lied „Bajazzo“. „Wir wollen zeigen, wie groß die Bandbreite und Vielfalt des Chores ist“, versprach der erste Vorsitzende Hans Meez in seiner Begrüßungsansprache, und die Zuhörer wurden nicht enttäuscht. Neben klassischer Chorliteratur wie die Lieder „Tum-Balalayka“, „Lorencita“, „Mala moja“, und „Träume von der Moldau“ präsentierte sich der 50-köpfige Männerchor auch modern mit den Liedern „Griechischer Wein“ und Merci Cherie“. Die Sänger überraschten mit homogenem Chorklang und ausgefeilter Dynamik, und bewiesen damit, dass sie auf gutem chorischen Niveau singen können, wenn Leistungsbereitschaft und Engagement stimmen.

Seit Jahren wird unter der Stabführung von Hermann Josef Kitschen beim Quartettverein Myhl Chorgesang gepflegt und mit einer gelungenen Literaturauswahl die Freude an der Chormusik vermittelt. Mit „El Tango de Roxanne“ eröffnete die Mandolinenspielschar Myhl unter der souveränen Leitung von Dirigent Martin Wallraven ihren Programmteil. Mit abwechslungsreichen Beiträgen wie „Griechische Suite“, oder „Russisch“ sowie „Köstlichkeiten“, „Biscaya“ und „My Way“ zeigten die Musikerinnen und Musiker wie vielseitig und auch erfrischend modern Zupfmusik sein kann. Das großartige Zusammenspiel von Mandolinen und Gitarren, mit der kompetenten Begleitung im Bass unterstrichen den Beweis, mit welch hoher Spielkultur das Mandolinenorchester musiziert.

Die authentische Interpretation der gespielten Stücke trugen entscheidend zum erfolgreichen Auftritt der Mandolinenspielschar Myhl bei.

Handgemachte Musik

Mit echten Klassikern der vergangenen vier Jahrzehnte ist die Band 3 Männ Sing auf den Bühnen unserer Region zu hören. Handgemachte Musik zum Anfassen mit Instrumenten wie Akustik-Westerngitarre, Kontrabass, Mandoline, Percussion und Mundharmonika. Der Name der Band ist Programm 3 Männ Sing, das sind: Hans-Bernd und Martin Wallraven sowie Stefan Langerbeins. Sie singen deutsch-mundart-englisch. Mit Titeln wie „Über den Wolken“, „Here comes the sun“, „In unserem Veedel“ und „Mrs. Robinson“ begeistern sie immer wieder ihr Publikum.

Zum Abschluss des Herbstkonzertes gab es dann ein beeindruckendes Finale mit der Mandolinenspielschar Myhl und dem Quartettverein 1927 Myhl Zusammen präsentierten sie „La Villanella“ (Lieder aus dem Zyklus „Bella Italia“), „Santa Lucia“ und „Wie ist die Welt so schön“. Damit verabschiedeten sich die Musikerinnen und Musiker sowie die Sänger von ihrem Publikum und ernteten tosenden Applaus.

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