Wegberg - Sieben Wochen Winterspektakel auf der Eisbahn in Wegberg

Sieben Wochen Winterspektakel auf der Eisbahn in Wegberg

Von: mb
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Buntes Treiben auf kalter Fläche: In der Wegberger City hat die Eisbahn eröffnet. Foto: Monika Baltes

Wegberg. „Wir wollen laufen!“ skandierten die jugendlichen Schlittschuhläufer am Rande der Wegberger Eisbahn in schöner Einigkeit und ungeduldig. Die „Liedersternchen“, der Chor der Erich-Kästner-Grundschule, hatten einen großartigen Auftritt hingelegt und Winterlieder zur Einstimmung gesungen.

Bürgermeister Michael Stock hatte die Gäste begrüßt. Jetzt wanderte das Mikrofon doch tatsächlich auch noch zu Ulrich Kirch und Ralf Link von der Werbegemeinschaft Wegberg, die das winterliche Spektakel gemeinsam mit der Stadt ausrichtet. Höchste Zeit, die Redner daran zu erinnern, nun endlich die Eisfläche freizugeben.

Zum achten Mal steht die Eisbahn vor dem Rathaus, und zum achten Mal dauerte den Eisstürmern der offizielle Teil der Eröffnung zu lange. Dann endlich: Der gemeinsam gezählte Countdown, das Licht flammte auf und die Tür zur Eisbahn öffnete sich. Mit fröhlichem Gejohle eroberten die Eisläufer die spiegelglatte Fläche und drehten erste Runden zu den Hits von Elvis: „It‘s now or never“. Lässig und cool in eleganten Schwüngen, hier und da noch ein wenig holprig, und auch „Frischlinge“ wurden gesehen, die in sicherer Obhut von Mama und Papa erste Gehversuche auf dem Eis unternahmen.

Rappelvoll war es nicht nur auf der Eisfläche, der Rathausvorplatz wurde vom Besucherstrom regelrecht überrannt. „So viele Gäste hatten wir zur Eröffnung der Eisbahn noch nie“, freute sich Bürgermeister Michael Stock. Er gehört zweifellos zu den größten Fans der Wegberger Eisbahn. Und das nicht nur, weil jeder Bürgermeister die Erfolgsgeschichten seiner Stadt liebt – und die Eisbahn ist eine Wegberger Erfolgsgeschichte.

Er liebt das siebenwöchige lebhafte Treiben direkt vor seinem Amtssitz. Jung und Alt trifft sich hier, auch auswärtige Gäste kommen gerne. Es duftet nach Kakao und Bratwurst, der Platz ist festlich beleuchtet, weihnachtliche Stimmung breitet sich aus. „Da kommt das Kind in mir raus“, gab er lachend zu. Und in jedem Jahr fasst Bürgermeister Michael Stock einen festen Entschluss: „In diesem Jahr werde ich Weltmeister im Bierkasten-Curling!“

Nun, bisher hat das nicht geklappt. Was seinem Ehrgeiz keinen Abbruch tut. Denn neue Eisbahn, neues Glück – und ein wenig Glück gehört sicherlich dazu. Mehr als 100 Mannschaften werden antreten, geschenkt wird ihm auch diesmal sicher nichts.

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