Sieben Künstler präsentieren farbenfrohe Ausstellung

Von: Anna Petra Thomas
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Mit einer Modenschau begeisterten beim offenen Atelier von Rita Gehlen-Marx (r.) in Wassenberg Wiltrud Laser-Mauder, Marlen Krings, Karin Mailandt-Ritterbex und Katja Inkiova-Kersten (v.l.), zusammen mit einem Gemälde von Karin Mailandt-Ritterbex. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Im Rahmen der offenen Ateliertage des Kunstforums Eifel in Gemünd hat Rita Gehlen-Marx, die Mitglied in diesem Forum ist, auch ihr Wassenberger Atelier einen Tag lang für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet.

Und dabei präsentierte sie nicht nur ihre eigenen Werke der Seidenmalerei, sondern hatte gleich sechs weitere Künstler zu Gast. Jo Neikes aus Wassenberg zeigte hier seine Plastiken und Skulpturen aus Edelstahl, Eisen und Holz, Simone Neikes ihre Emaillearbeiten.

Acryl- und Wachsmalereien kamen von Karin Mailandt-Ritterbecks aus Geilenkirchen. Ebenso mit Acrylarbeiten, aber auch mit ihren lyrischen Texten trug Marlen Krings aus Haaren zum Gelingen des Tages bei. Katja Inkiova-Kersten aus Gangelt war mit ihrer Ikonenmalerei bei Rita Gehlen-Marx zu Gast, Wiltrud Laser-Mauder aus Schalbruch gab einen Einblick in ihr breites Spektrum der Malerei, aber auch in ihre Papierarbeiten.

Nicht fehlen durften natürlich auch die Arbeiten mit Seide von Rita Gehlen-Marx selbst. Interessantes erfuhr der Besucher dabei über die von ihr entwickelte neue Technik der Seidenmalerei. Dabei wird die Seide nicht angefeuchtet, sondern trocken mit einem Flachpinsel bemalt mit einer schon eingetrockneten, fast festen Farbe. Vorteil dieser Technik sei, dass die Seidenmalfarbe, anders als auf einem angefeuchteten Untergrund, nicht verlaufe und sich feste Konturen ergeben würden, erklärte sie. Das fertig gemalte Werk kommt anschließend für fünf Stunden in ein sogenanntes Dampf-Fixiergerät. Danach werden die überschüssigen Pigmente ausgewaschen.

„Das ist eine sehr farbenfrohe Angelegenheit“, betonte Rita Gehlen-Marx. Bei der Modenschau mit ihren Arbeiten als Höhepunkt des Tages war zudem eine Bluse dabei, deren Stoff im Vorderteil die Künstlerin selbst hergestellt hatte. Auf einer wasserlöslichen Folie habe sie dafür Seidenreste, Fäden und Metallgarne aufgenäht, verriet sie zu diesem ebenso eindrucksvollen wie farbstarken Werk.

Und nicht zuletzt war sie selbst natürlich auch in ein eigenes Werk gekleidet – mit einem interessanten, nur dafür gemalten Überwurf, der mit Bändern über dem Kleid befestigt war.

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