Heinsberg-Randerath - „Shishu Mandir“: Benefizkonzert für Kinder in Indien

„Shishu Mandir“: Benefizkonzert für Kinder in Indien

Von: Johannes Bindels
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Kirchenchor, Projektchor, Jugendorchester und Grundschulkinder beim gemeinsamen Vortrag des Benefizkonzertes. Foto: Bindels

Heinsberg-Randerath. Purer Musikgenuss einerseits und ein Aufruf zur Unterstützung andererseits, war das Benefizkonzert zugunsten des Indien-Projektes „Shishu Mandir – Zukunft für Kinder“, das in der Kirche St. Lambertus in Randerath stattfand.

In einem einstündigen Programm boten der Cäcilien-Kirchenchor St. Lambertus (Randerath) und der Projektchor Wilhelm Willms (Heinsberg) unter der Leitung von Kantor Willi Kann sowie das Jugendorchester des Musikvereins St. Josef (Horst) und Schüler der GGS „Im Wurmtal“ (Porselen) unter Leitung von Kai Stoffels hörenswerte Beiträge.

Mit „Salute to Europe“, der europäischen Hymne wie Kai Stoffels bemerkte, begann ein bemerkenswertes Programm, in dem im Wechsel Orchester, Chöre und das Gesamtensemble von Gospel („Give Glory to God“) bis Lieder aus dem Frühbarock („Da Pacem Domine“) die Zuhörer begeisterten.

Schon im zweiten Beitrag „Hände“ (aus dem Musical Wakatanka) zeigten die Grundschulkinder durch ihre szenische Darstellung der Zeilen „Hände können streicheln, schenken und wir sind es, die die Hände lenken“ ihre Freude am Mitwirken.

Durch das Programm führte Willi Kann mit weiteren Beiträgen wie „All things bright and beautiful“ und „Schau auf die Welt“ (jeweils von John Rutter) oder „An Irish Blessing“. Begleitet wurden die Chorbeiträge von Klaus Lückge am E-Piano. Wie gut Chöre und Orchester harmonierten, zeigte sich in den gemeinsamen Beiträgen von „Hände“ und „Irische Segenswünsche“ .

Ärztin Hella Mundhra bedankte sich bei den Akteuren und Teilnehmern des Benefizkonzerts. „Ich habe 22 Jahre in Indien gelebt und als Ärztin gearbeitet. Die Not der Kinder hat mein Herz berührt“, erklärte sie. 1993 habe sie die Kinder in den Räumen des Heimes unterrichtet. Seit 2000 bestünde ein eigenes Schulgebäude, in dem die Kinder einen Schulabschluss erhalten können. „Seit 2008 befindet sich neben der Schule ein Ausbildungszentrum mit 90 Plätzen. Bisher konnten wir dreißig Häuser bauen, die ein menschenwürdigeres Leben ermöglichen“, beschrieb die Ärztin die Leistungen durch das Hilfswerk. Die Spenden kämen zu 100 Prozent an, versicherte sie dem Publikum.

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