Serenadenkonzert: Von Mozart bis zu den Beatles

Von: gp
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Gelungener Auftritt: Ernest Frissen (r.) dirigierte beim Serenadenkonzert das Ensemble Collegium Musicum. Solistin war beim Hornkonzert Lotta Menzel. Foto: Günter Passage

Erkelenz. Ein besonderes Angebot hielt die Erkelenzer Kultur GmbH nun für die Liebhaber der klassischen Musik bereit. Auf dem Burghof, vor dem rustikalen Gemäuer der Erkelenzer Burg, fand ein Serenadenkonzert statt.

Beteiligt waren das Collegium Musicum unter der Leitung von Ernest Frissen sowie der Cornelius-Burgh-Chor, der von Reinhold Richter dirigiert wurde. Eröffnet wurde das Konzert mit der Ouvertüre aus „La Clemenza di Tito“ und dem Hornkonzert in D-Dur mit Solistin Lotta Menzel. Beide Stücke stammen aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart.

Fortsetzung fanden die musikalischen Darbietungen mit einem Auszug aus „Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs“. Schöpfer der Melodien war Howard Shore, der dieses Gesamtwerk im Jahre 1946 komponierte. Ebenfalls von den zahlreichen Besuchern enthusiastisch gefeiert war ein Auszug aus Andrew Lloyd Webbers „Das Phantom der Oper“. Bevor sich die Streicher und Bläser von den Besuchern verabschiedeten, erklang das Finale aus der Tschechischen Suite – Opus 39.

Den zweiten Teil dieses Konzertes übernahm der Cornelius-Burgh-Chor des Heimatvereins der Erkelenzer Lande. Deren Leiter Reinhold Richter dirigierte nicht nur den Chor, auch moderierte der Chorleiter die jeweiligen Liedbeiträge an. „Wir möchten Sie nicht überstrapazieren, daher erfreuen wir Sie nur mit einem Auszug aus der 9. Symphonie mit ‚Freude schöner Götterfunke‛ von Ludwig von Beethoven“, sagte Reinhold Richter.

Auch Melodien der Beatles, „Yellow Submarine“, „When I‘m Sixty-Four“ und „Yesterday“, erklangen unter der Begleitung am Klavier. Jedes dieser Stücke wurde zuvor vom Chorleiter erläutert. Reinhold Richter verriet, dass der überwiegende Teil der Bealtles-Songs aus der Feder von Paul McCartney stamme. Ebenso erfuhren die Zuhörer, aus welchen Beweggründen der Beatles-Bassist diese bekannten Evergreens komponierte.

Weitere stimmgewaltige oder sehr sensibel vorgetragene Lieder folgten. Mit dem Beitrag „Land of Hope and Glory“ von Edward Elgar endete unter dem Beifall des Publikums ein ausgezeichnetes Serenadenkonzert.

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