Selbst auf dem Gondelweiher treiben Pakete

Von: defi
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Der Wassenberger „Weihnachtsbasar“ lockte wieder viele Menschen in die Wassenberger Innenstadt. Foto: defi
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Beim Weihnachtsbasar in der Evangelischen Hofkirche wurden Leckereien und Selbstgebasteltes für einen guten Zweck verkauft. Foto: defi
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Auf dem „gemütlichen Weihnachtsmarkt“ im Wassenberger Stadtgarten wurden den Besuchern schön dekoriert weihnachtliche Artikel angeboten. Foto: defi Foto: defi

Wassenberg. „Das ist doch kein Weihnachtsmarkt“, hätten Wassenberger Bürger selbst ihren Weihnachtsmarkt gescholten, meinte Georg Hensges, Vorsitzender des Gewerbevereins Wassenberg, bei der offiziellen Eröffnung des 34. Wassenberger Weihnachtsmarktes, der jährlich tausende Besucher in die Stadt lockt. Und er korrigierte sich sofort: „Weihnachtsmarkt darf ich ja jetzt nicht mehr sagen, es heißt ja jetzt ‚Weihnachtsbasar und Weihnachtsmarkt‘.“

Der Mann hat seinen Humor nicht verloren, ohne den wären die ganzen Mühen im Vorfeld des weihnachtlichen Marktgeschehens wohl auch nicht zu schultern gewesen. Zusammen mit vielen Helfern, die noch bis kurz vor der Eröffnung ihre Stände unter den weißen Zeltdächern weihnachtlich herrichteten, hatte der Gewerbeverein auf den Terrassen des Stadtgartens, um den Gondelweiher und um das alte Schwimmbad den neuen Wassenberger „Weihnachtsmarkt“ erstehen lassen. Selbst auf dem Gondelweiher trieb ein mit bunten Paketen schön bestückter Kahn.

An der Eisbahn am alten Schwimmbad war ein nostalgisches Karussell aufgebaut. Von dort aus zog sich die Reihe weißer Zelte, in denen Vereine, Schulen, Jugendgruppen und auch die Kinderkrebshilfe Ophoven ihre oft selber hergestellten weihnachtlichen Artikel anboten, über die Terrassen des Stadtgartens hoch zur Kirchstraße, von wo aus sich der „Weihnachtsbasar“ in der gewohnten Form mit vielen Fliegenden Händlern in die Innenstadt ausdehnte.

An der Propsteikirche St. Georg hat sich der Dritte im Bunde der Wassenberger „Weihnachtsmärkte“ etabliert, der „Weihnachtsmarkt auf dem Stiftsplatz“, wo der Weihnachtsmann „persönlich“ Audienz hielt.

Wer alle Stände wahrnehmen wollte, der musste schon etwas Zeit mitbringen. Oder man suchte sich diejenigen Angebote heraus, die dem eigenen Geschmack entsprachen, bummelte ein wenig durch die verwinkelten Gassen der Wassenberger Altstadt oder steuerte sofort den nächsten Glühweinstand an.

Die räumliche Trennung des „gemütlichen Weihnachtsmarktes“ und des „Weihnachtsbasars“ war sicherlich eine gute Idee der „Projektgruppe Weihnachtsmarkt“, die der Vorstand des Gewerbevereins eingesetzt hatte.

Die Aktion „Wassenberger Kinder helfen Kindern“ wurde fortgesetzt. Der Erlös besonderer Aktionen von Kindern aus Wassenberg und des Losverkaufs zum Weihnachtsmarkt kommen dem Hilfsangebot „Schatzsucher“ zugute, das sich um trauernde Kinder und Jugendliche im Kreis Heinsberg bemüht.

Bürgermeister Manfred Winkens brachte es beim Marktrundgang auf den Punkt: „Der Weihnachtsmarkt gehört zu Wassenberg wie der Schlemmermarkt und das Mittelalterliche Spectaculum; er bringt viele Leute in die Stadt.“

In der Evangelischen Hofkirche in der Unterstadt fand zudem im Rahmen des Wassenberger Weihnachtsmarktes ein kleiner Weihnachtsbasar statt. Zugunsten der Evangelischen Kinder- und Jugendarbeit im Campanushaus verkauften Jugendleiterin Melanie Palm und ihr Team von Ehrenamtlern Selbstgebasteltes und Selbstgebackenes.

Pfarrer Thomas Bergfeld bot den Besuchern des Basars eine kleine Kirchenführung an. Mit von der Partie beim Basar in der Hofkirche war auch die Initiative Pskow, die zugunsten des Heilpädagogischen Zentrums in Pskow Kunsthandwerkliches anbot. Mitglieder der Initiative hatten schöne Papiersterne gefaltet.

In der Holzwerkstatt des Heilpädagogischen Zentrums hatten behinderte Mitarbeiter Tierfiguren gebastelt.

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