Seit 49 Jahren in Freundschaft verbunden

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62 Wassenberger reisten nach Pontorson, um an den Europatagen teilzunehmen. Im kommenden Jahr wird die 50-jährige Städtepartnerschaft in Wassenberg gefeiert.

Wassenberg. 49 Jahre dauert die Städtepartnerschaft zwischen Wassenberg und Pontorson bereits, der Jahrestag wurde vor kurzemim Rahmen der Europatage in der Normandie gefeiert. Vom Wassenberger Partnerschaftskomitee reiste eine 62 Personen starke Delegation mit Bus oder privaten Wagen in die Partnerstadt Pontorson, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen.

Die Aufnahme bei den Gastfamilien war überaus herzlich. Die Wassenberger Delegation wurde von Bürgermeister Manfred Winkens und dem Präsidenten der Städtepartnerschaft, Sepp Becker, angeführt. Auch eine Delegation der Partnerstadt Highworth war nach Pontorson gereist, um beim Jahrestag der beiden anderen Partnerstädte zugegen zu sein.

Der Festakt begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kirche Notre-Dame, der in drei Sprachen gehalten wurde. Während des Festaktes im Prêche de Pontorson bedankte sich der Wassenberger Bürgermeister Manfred Winkens für die sehr freundliche Aufnahme. Der größte Teil der Wassenberger Delegation war bei Gastfamilien untergebracht.

Während des Festaktes sprachen auch André Denot, Bürgermeister von Pontorson, und die Präsidenten der Städtepartnerschaften, Sepp Becker für Wassenberg, Richard Pearce für Highworth, Hélène Durant und Jacqueline Serrand für Pontorson. Einig waren sich die Redner, dass die Bürgerbegegnungen tragende Säulen des Friedens in Europa sind. Enttäuscht zeigten sich einige über den Brexit in Großbritannien. Der Brexit dürfte aber nicht zum Abbruch von Städtepartnerschaften führen.

Manfred Winkens lud die Gäste aus Pontorson und High-worth im kommenden Jahr nach Wassenberg ein, wo der 50. Jahrestag der Städtepartnerschaft zwischen Wassenberg und Pontorson festlich begangen wird. Danach lud die Stadt Pontorson zum Festessen ein. Das Komitee Pontorson hatte für die Gäste aus Wassenberg eine Tagesfahrt in die Hauptstadt der Bretagne nach Rennes geplant.

Führung durch Justizpalast

Im Parlament der Bretagne, in dem heute der Justizpalast untergebracht ist, fanden Führungen in deutscher Sprache statt. Die Geschichte von Rennes und des Parlamentes wurde erläutert. Auch gingen die Gästeführer auf den Großbrand 1994 ein, bei dem durch den mutigen Einsatz der Feuerwehrleute ein Großteil der unersetzlichen Deckengemälde gerettet werden konnte.

Bei herrlichem Sommerwetter konnte nach den Führungen die Altstadt mit den Fachwerkhäusern oder der schattige Parc du Thabor besichtigt werden. In dem großen Park konnte man 2100 Rosen in 980 verschiedenen Sorten bewundern. Die Europatage klangen mit einer Soiree aus. Über 180 Personen nahmen daran teil. Die Soiree dauerte mit einem Festessen des Pontorsoner Komitees mit Tanz und guten Gesprächen bis tief in die Nacht.

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