Sehr grün und nass: Pflanzenmarkt auf Wassenberger Roßtorplatz

Von: anna
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Echte Gartenfreunde ließen sich auch bei Regen von einem Besuch des dritten Pflanzenmarktes unter dem Motto „Gartenzauber“ auf dem Wassenberger Roßtorplatz nicht abhalten. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Ohne Wasser von oben kann nicht leben, was da derzeit wieder reichlich grünt und blüht in allen Gärten. Und doch hatten die Aussteller des „Gartenzaubers“, des dritten Pflanzenmarktes auf dem Wassenberger Roßtorplatz, auf Wetter ohne Regen gehofft. Das war ihnen jedoch nur am Vormittag vergönnt.

Dennoch machten sich die Besucher auch am Nachmittag noch gut beschirmt auf den Weg über den Markt, wenn auch nicht mehr in so großer Zahl wie erhofft. Doch die neuen Aussteller, wie Walter und Margot Forscheln aus Heinsberg-Kempen, waren zufrieden. „Wir waren mit ganz wenigen Erwartungen gekommen“, so Margot Forscheln. „Wir sind sehr zufrieden, denn wir haben hier viele neue Leute kennengelernt.“

Viele Akteure und Angebote

So ging es wohl auch den übrigen Händlern für Nutzpflanzen, Stauden, Sträucher oder Obstbäumchen. Ja, auch Pfirsichbäumchen, für die Wassenberg bekannt ist, waren erhältlich. „Da kannst Du demnächst Deine eigenen Pfirsiche ernten“, erklärte die Großmutter ihrem Enkel und kaufte ihm eines der schon gut einen Meter hohen Stämmchen. Abgerundet wurde das Programm des Marktes, an dem in der dritten Auflage 16 Aussteller beteiligt waren, durch einen Anbieter von Wassenberger Honig oder Hersteller von Skulpturen aus Holz und Metall, von Insektenhotels sowie durch Händler anderer Dekorationsartikel für den heimischen Garten. Mit von der Partie waren schließlich die Freie Waldorfschule aus Wegberg, die unter anderem Tipps für die Herstellung der eigenen Kräuterbutter mitgebracht hatte, oder das Wassenberger Jugendzentrum, das verschiedene Mitmachaktionen bot. Nicht zu vergessen die Stadt selbst, die über ihr Freizeit- und Touristikangebot informierte.

Offene Gärten und Spaziergänge

Zwei Spaziergänge vom Roßtorplatz zum Wassenberger Gartenpark boten Gästeführerin Therese Wasch und Stadtgärtner Volker Rütten den Besuchern zudem kostenfrei an. Nicht zuletzt bereicherten auch die Gastronomen rund um den Platz das Angebot mit saisonalen Köstlichkeiten aus dem Wassenberger Land. Gut gestärkt konnten die Gäste dann auch noch diverse Gärten im Umland besuchen, deren Besitzer sich zeitgleich am Projekt „Offene Gartenpforte“ beteiligten. In Wassenberg waren dies Stefan und Susanne Marx, Rita Gehlen-Marx und Jo Neikes sowie Sander Konijnenburg.

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