Segen fürs Dach und eine Kirmes mit vielen Höhepunkten

Von: Helmut Wichlatz
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Hoch hinaus: Spektakuläre Fahrgeschäfte lockten viele Besucher zur Burgkirmes. Foto: Wichlatz
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Die besten Wünsche für die Burg: Peter Fellmin, Pater Paul Matthew, Bürgermeister Peter Jansen und Pfarrer Günter Wild (Bild Mitte, hintere Reihe, v. l.) nach der Einsegnung. Foto: Wichlatz
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Schmucke Schützen: Die Parade auf dem Markt war ein echter Hingucker. Foto: Wichlatz

Erkelenz. Diese Burgkirmes war etwas Besonderes. Und das nicht nur wegen ihrer rund 80 Schausteller- und Fahrgeschäfte, mit der sie auch als „kleine Schwester“ des Lambertusmarktes manche Kirmes in der Region in den Schatten stellt.

 Diesmal fand sie zeitgleich mit den Feierlichkeiten zum 1050. Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung von Erkelenz statt. Darüber hinaus war sie auch der würdige Rahmen für das Patronatsfest der Schützenbruderschaft Unserer lieben Frau und die offizielle Einsegnung des gerade fertiggestellten Schutzdaches für den Burgturm. Diese fand gleich im Anschluss an die offizielle Eröffnung der Kirmes durch Bürgermeister Peter Jansen und Schausteller-Chef Gerd Lynen von Berg statt.

Traditionell marschieren Vertreter aus Rat und Verwaltung in Begleitung des Städtischen Musikvereins über den Kirmesplatz, um dann vom Burghof aus die Kirmes zu eröffnen. Diesmal waren auch die Matzerather Schotten, die Feythaler Ritterschaft und die „Freunde der Burg“ dabei. Dem Förderverein der Burg unter Leitung von Peter Fellmin ist es zu verdanken, dass das vieldiskutierte Burgdach nun tatsächlich an Ort und Stelle ist. Zur Einsegnung des Daches mussten der evangelische Pfarrer Günter Wild und Pater Paul Matthew von der Christkönig-Pfarrei 99 Stufen überwinden.

Dementsprechend wurden sie nur von Bürgermeister Jansen, dem Burgfreund Fellmin und Ritter Norbert von Thule nebst Edelfrau begleitet. Der Rest der Gäste lauschte den Worten der Geistlichen vom Burghof aus. „Lass alles, was unter diesem Dach geschieht, zum Segen für die Stadt werden“, formulierte der Pater. Dass es überhaupt zu dem Dach gekommen sei, sei ein Segen und dem Engagement der „Freunde der Burg“ zu verdanken, betonte Jansen. Er hob noch einmal die Bereitschaft der Erkelenzer hervor, die benötigte Summe von weit über 100 000 Euro zusammen zu bekommen. Neben dem Schutzdach musste auch am Mauerwerk des Turms gearbeitet werden.

Am 19. August konnte die am Boden errichtete Konstruktion mit einem Spezialkran in die Luft gehievt und auf dem Turm befestigt werden.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Patronatsfestes der Bruderschaft. Nach der Festmesse in St. Lambertus und der Kranzniederlegung zogen die Schützen mit ihrem Schülerprinz Niklas Franßen, den Ehrengästen und musikalischer Begleitung durch den städtischen Musikverein und die Trommler und Pfeifer aus Holzweiler durch die Innenstadt. Nach der Parade auf dem Markt ging es zum Feiern in den Pfarrsaal.

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