Seelsorge neu aufgestellt: Erfahrenes Personal und neue Kräfte

Von: Helmut Wichlatz
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Das Team der GdG: In der Pfarrkirche St. Dionysius Doveren wurden die zukünftigen pastoralen Mitarbeiter der GdG Hückelhoven in einer festlichen Messe in ihr Amt eingeführt. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Doveren. Die Seelsorge in der Hückelhovener Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) ist neu aufgestellt und personell erweitert: In einem Festgottesdienst in der Doverener Kirche St. Dionysius wurden die bischöflichen Ernennungsurkunden verlesen.

Dementsprechend war die Kirche auch sehr gut besucht, denn aus allen Gemeinden waren Gläubige nach Doveren gekommen, um bei der Amtseinführung und der Verlesung der entsprechenden Urkunden dabei zu sein.

Pfarradministrator Jose Kallupilankal dankte den Messebesuchern für ihr zahlreiches Erscheinen und ihre Geduld, denn allein das Verlesen der bischöflichen Urkunden nahm einige Zeit in Anspruch.

Die neue GdG vereint erfahrenes Personal mit neuen Kräften. Leiter der GdG ist Pfarrer Kallupilankal. Er übernahm 1999 die Pfarre in Brachelen und war zuletzt auch für Hilfarth, Baal und Rurich zuständig. Nun ist er auch Pfarradministrator in Doveren.

Ihm zur Seite stehen die Diakone Heinz Brand und Dieter Gerhards sowie die Gemeindereferenten Achim Kück, Ute Errens, Ingrid Wolters und Brigitta Schelthoff. Verstärkt wird das pastorale Team durch Gemeindeassistentin Babette Sanders, Diakon Manfred Kappertz, Regionaldekan Gottfried Maria Graaff und Pater Anton Steinberger.

Dieser stammt aus Wien, was man in seiner Predigt durchaus hören konnte. Regionaldekan Graaff betreut die Gemeinden Kleingladbach, Schaufenberg, Ratheim und die Hückelhovener Gemeinden St. Lambertus und St. Barbara.

Gleichzeitig unterstützen sich Graaff und Kallupilankal als Pfarrvikare. „Die Aufgaben sind aufgeteilt, doch alle machen mit und unterstützen sich gegenseitig“, beschrieb Graaff die Arbeitsweise des neuen Teams.

2007 hatten die Bemühungen um eine Gemeinschaft der Gemeinden in Hückelhoven begonnen. „Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen“, betonte Graaff im Gespräch. Er verwies auf die Dynamik, die einem solchen Prozess innewohnt.

„Das Zusammenwachsen ist mit einer Urkunde sicher noch nicht abgeschlossen“, erklärte er, denn für die Menschen in Rurich sei Kleingladbach „gefühlt weit weg“. So sei es wichtig, dass bei der Gemeinschaft die Individualität der einzelnen Gemeinden erhalten bliebe.

Die Bestrebungen zur Zusammenlegung von Gemeinden begannen in den 90er Jahren angesichts der immer knapper werdenden Personaldecke. Bis 2005 hatten die Gemeinden im Bistum Zeit, sich zu Gemeinschaften zusammenzufinden.

Seit 2010 wird die Vereinigung der Gemeinden vom Bistum vorangetrieben. Die Gründe seien nicht von der Hand zu weisen, wie Graaff betonte. Den ehemals rund 540 Gemeinden im Bistum stünden in zehn Jahren nur noch rund hundert Priester unter 65 Jahren zur Verfügung.

Daher müssten die Seelsorge und die Begegnung der Menschen vor Ort schon heute so organisiert werden, dass ein Gemeindeleben auch in Zukunft noch möglich sei. „Die neuen Gemeinden bilden den Rahmen für die Entfaltung des zukünftigen Gemeindelebens.“

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