Sechs Schüler starten beim Köln-Marathon

Von: Anna Petra Thomas
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In zwei Gruppen gingen die Schüler der Gesamtschule an den Start zum Lauf rund um den Adolfosee, wo die Teilnehmer für den Köln-Marathon ermittelt wurden. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg-Oberbruch. Eine ganz große sportliche Leistung haben sich für den morgigen Sonntag sechs Schüler der Heinsberger Gesamtschule in Oberbruch vorgenommen. Sie werden als Team für ihre Schule beim Köln-Marathon mitlaufen.

Das tun sie in Form einer sogenannten Ekiden-Staffel über abwechselnd je fünf und zehn Kilometer sowie 7,195 Kilometer für den Schlussläufer. Die Konkurrenz ist groß, denn rund 2500 Schüler insgesamt dürfen an diesem Schulmarathon im Rahmen des Köln-Marathons teilnehmen. Trainiert hatten alle Gesamtschüler zusammen mit ihrem Sportlehrer Uwe Dossow zunächst in der Schule. In einem Testlauf galt es dann, drei Kilometer rund um den Adolfosee zwischen Oberbruch und Ratheim zu bewältigen. Die dabei ermittelten Sieger jeder Stufe dürfen nun am Samstag beim großen Marathon in Köln dabei sein.

„Im Sportunterricht waren die Schüler bestens auf die physische Herausforderung des Laufes vorbereitet worden“, erklärt der Lehrer. „Auch in der wöchentlichen Assembly der Gesamtschule wurden Aspekte des Laufes wie zum Beispiel Zielstrebigkeit, Durchhaltevermögen, Ehrgeiz und Teamgeist analysiert und dann im Wettkampf umgesetzt.“

Vor dem Start am Adolfosee sei bei vielen Schülern „ein Vorstartfieber“ zu spüren gewesen, das nach dem Start in teilweise überragende Leistungen umgesetzt worden sei, freut er sich. Alle Teilnehmer hätten unter großem Applaus das Ziel erreicht.

Die Schnellsten waren in Jahrgang 5 Gino Mena (Klasse 5d) in 14 Minuten sowie Alina Heizmann Klasse (5b) in 14,04 Minuten. Im Jahrgang 6 liefen Jonas Seidel (6b) 12,38 Minuten und Laura Seidel (6b) 13,48 Minuten. Gaylord Kossi (7a) mit 12,13 Minuten und Madlen Gerloff (7a) mit 15,38 Minuten siegten im Jahrgang 7.

Die besten Läufer in den verschiedenen Jahrgängen werden nicht nur am Köln-Marathon teilnehmen, sondern schon jetzt mit Namen, Foto und Zeit an der in der Schule im Aufbau befindlichen „Wall of Fame“ verewigt, zumindest solange, wie die Bestzeiten in ihren Jahrgängen bestehen bleiben.

„Natürlich wird es in den kommenden Jahren eine Fortsetzung des für Schüler und Lehrer äußerst gelungenen Minimarathons der Heinsberger Gesamtschule geben“, versprach Uwe Dossow. Jetzt aber hat er bestimmt erst einmal genau so viel „Vorstartfieber“ wie seine sechs Schützlinge, die am Samstag an den Start gehen.

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