Heinsberg/Aachen - „Sechs Positionen“ in der Aula Carolina: Von der Malerei bis zur Fotografie

„Sechs Positionen“ in der Aula Carolina: Von der Malerei bis zur Fotografie

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Kunst und Realität vereinen: Auf der Suche nach einem Fotomotiv, hält Karl Vaassen auch immer wieder Graffiti fest. Foto: Karl Vaassen

Heinsberg/Aachen. Das Kunstatelier von Angelika Vaassen-Schab und Karl Vaassen ist Teil einer Ausstellung, die in der Aachener Aula Carolina zu sehen sein wird. Am Samstag, 29. Oktober, und Sonntag, 30. Oktober, werden dort Werke von sechs Künstlern aus dem euregionalen Umfeld präsentiert. Zu sehen sind sowohl Malerei und Fotografie als auch Skulpturen.

Schon der Titel der Ausstellung – „Sechs Positionen“ – lässt erahnen, dass sich die Werke nicht einem Thema untergeordnet sind. Die Besucher erwartet vielmehr ein Ensemble aus sechs völlig eigenständigen Präsentationen.

Den Zugang zur Kunst fand Angelika Vaassen-Schab schon in der frühen Kindheit in ihrem Elternhaus. Der frühe Kontakt mit der künstlerischen Arbeit, sicherlich verbunden mit einem besonderen Talent zur Malerei, gab den Weg vor für ihre weitere Entwicklung vor.

Ihr Studium brachte sie auf den Weg der informellen Kunst. Für Vaassen-Schab entsteht die Bildidee nicht nach Themen oder Vorgaben, sondern wird diktiert von der spontanen Eingebung. Für sie ist die Acrylmalerei in besonderem Maße geeignet, ständig neu zu gestalten und gegebenenfalls zu verwerfen, bis das Ergebnis zufriedenstellt. Die in Heinsberg lebende und arbeitende Künstlerin sucht die Auseinandersetzung mit dem Betrachter über ihre Bilder.

Bilder nicht bearbeitet

Karl Vaassen, Ehemann von Angelika Vaassen-Schab, widmet sich seit über 50 Jahren der Fotografie, was bedeutet, dass er seinen Einstieg in der Zeit der analogen Fotografie gefunden hat. Auch wenn er sich der später aufkommenden Digitalfotografie nie verschlossen habe, sei er nach eigenen Angaben seiner Linie immer treu geblieben, darauf zu verzichten, seine Aufnahmen später am Computer zu bearbeiten.

Seit vielen Jahren ist er weltweit unterwegs auf der Suche nach lohnenden Motiven. Dabei versucht Karl Vaassen, Kunst und Realität zu vereinen, indem er zum Beispiel reale Gegebenheiten an Gebäuden, die für sich auch als Kunstwerk betrachtet werden könnten, authentisch abzubilden. So sind auch Karl Vaassens bekannte Graffiti-Aufnahmen entstanden.

Die Kunstausstellung in der Aula Carolina, Pontstraße 7-9 in Aachen, ist Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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