Hückelhoven - Schwimmbäder machen fast eine Million Euro Minus

Schwimmbäder machen fast eine Million Euro Minus

Von: kalauz
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Hückelhoven. Der Betrieb der beiden Bäder, des Freizeitbades an der Martin-Luther-Straße und des Freibades Kapbusch, bleibt für die Stadt eine höchst defizitäre Angelegenheit. „Und“, so das Fazit der Verwaltung, „mit einer wesentlichen Verbesserung ist auch in den kommenden Jahren nicht zu rechnen“.

Aufwendungen von insgesamt 1,15 Millionen Euro stehen Einnahmen von gut 175.000 Euro gegenüber. Damit ergibt sich für das Jahr 2014 ein Verlust bei beiden Bädern zusammen von rund 975.000 Euro. An eine Schließung denkt allerdings niemand.

Wenn man es in nüchternen Zahlen ausdrückt, ergibt sich für das Freizeitbad in Hückelhoven ein Kostendeckungsgrad von 14,9 Prozent, für das Freibad einer von 18,9 Prozent. Besonders dramatisch ist der Kostendeckungsgrad beim Freibad Kapbusch eingebrochen: Im Jahr 2013 lag er noch bei 34,6 Prozent.

Das hat freilich einen ziemlich einleuchtenden Grund: Der Sommer war in dem Jahr ein Sommer, im vergangenen Jahr war der Sommer nicht wirklich ein Sommer. „Allerdings ist für das Jahr 2015 auf der Ertragsseite des Freibades aufgrund der positiven Wetterlage wieder mit einer Verbesserung zu rechnen“, prognostiziert die Hückelhovener Stadtverwaltung.

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