Wegberg - Schwierige Suche nach einem neuen Beigeordneten

Schwierige Suche nach einem neuen Beigeordneten

Von: kl
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Wegberg. Der Wegberger Stadtrat wird sich in seiner Sitzung am Dienstag, 18. Dezember, mit der Wahl eines neuen Beigeordneten beschäftigen und eine Entscheidung in dieser Angelegenheit treffen. Dies lässt Bürgermeister Reinhold Pillich auf die Frage mitteilen, wie der Stand der Dinge bei der Suche nach einem neuen Beigeordneten ist, der die Nachfolge des Volljuristen Eduard Schneider antreten soll. Schneider ist erst gar nicht gefragt worden, ob er die Stelle für eine weitere Wahlperiode bekleiden möchte,

Bekanntlich hat es im Vorfeld dieser Wahl eines Beigeordneten schon Irritationen gegeben, als nach der Stellenausschreibung nicht nur Volljuristen für diese wichtige Position im Verwaltungsvorstand in Frage kommen sollten.

Als Ergebnis der Ausschreibung im August landeten 18 Bewerbungen auf dem Tisch der Bürgermeisters, sowohl aus dem eigenen Haus als auch aus der gesamten Republik. Sieben dieser Bewerber sollen nach Informationen aus dem Rathaus auch zu Gesprächen in der Findungskommison eingeladen worden sein.

Ziel dieser von Verwaltung und Fraktionen besetzten Kommission war es, drei Kandidaten herauszufiltern, die sich bei der anstehenden Ratsitzung vorstellen sollten. Doch offensichtlich wurde dieses Ziel nicht erreicht. Wie es aus der Kommission heißt, sollen die vorgestellten Bewerber, unabhängig von ihrer jeweiligen Qualifikation, nicht in das Profil passen, das den Entscheidungsträgern der Stadt Wegberg für diese verantwortungsvolle Position vorschwebt.

Deshalb, so hieß es gestern in Wegberg, soll es eine zweite, veränderte Stellenausschreibung geben, nach der primär ein Volljurist gesucht wird.

Die Fraktionen hielten sich gestern mit Stellungnahmen zurück und verwiesen auf die von der Verwaltung vorgelegte Mitteilung.

Auch Schneider enthält sich hinsichtlich seines Nachfolgers eines Kommentars, zumal er nicht Mitglied der Findungskommision ist. In einer anderen Kommission ist er inzwischen zurückgetreten: Er ist nicht mehr länger Vorsitzender der verwaltungsinternen Bewertungskommission. Er sieht seine dortige Mitarbeit nicht als erforderlich an, wenn ihm gesagt werde, es interessiere nicht, zu welchen Ergebnissen die Kommission komme.

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