Schwalmbühne: Vorsicht Schwiegermutter!

Von: Monika Baltes
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Sie stehen in diesem Jahr auf der Bühne: (v.l.) Roger Honisch, Haldis Schotten, Stefan Schlebusch, Helga Rögels, Michaela Röben, Birgit Röttinger, Delk Wagner, Matthias Kosak, Karin Bonitz. Foto: Monika Baltes

Wegberg. Schwiegermütter – das ist der Stoff aus dem in dieser Theatersaison die Bühnenträume der Harbecker Schwalmbühne sind. „Immer diese Schwiegermütter oder Schwiegermütter all in“ von Beate Irmisch steht auf dem Spielplan. Schwiegermütter an sich sind bekanntlich Garanten für allerlei Verwicklungen und Missverständnisse. Die Schwalmbühne bürgt für Heiterkeit und liebenswerte Übertreibungen.

Und genau daran feilen sie bei den Proben, die Akteure auf der Bühne und Regisseur Antonius Röttinger. 32 Proben sind angesetzt und auch zu einem gemeinsamen Probenwochenende wird sich das spielfreudige Ensemble in die stille Abgeschiedenheit des Eifeldörfchens Heimbach zurückziehen. „Damit haben wir im vergangenen Jahr gute Erfahrungen gemacht“, sagt der Regisseur. Die Turbulenzen auf der Bühne drehen sich rund um Walli Hoppenstedt. Ihre einzige Tochter Emma feiert Verlobung mit dem wohlhabenden und weltbekannten Opernsänger Gernot von Zitzewitz. Von den 25 Jahren, die der Bräutigam älter ist als die Braut, weiß Walli – ausgerechnet sie, die doch alles (besser) weiß – leider nichts. Verwechslungen, Verdächtigungen, Irrtümer – das Unheil nimmt seinen Lauf.

Laut Textbuch hat jede Rolle auf der Bühne etwa 80 Einsätze, Schwiegermutter Walli Hoppenstedt bringt es dagegen auf stolze 148. Das legt die Vermutung nahe, dass sie zu allem etwas zu sagen hat – ein echter Schwiegerdrachen eben, dem Helga Rögels als Walli Hoppenstedt genüsslich resolutes Leben einhaucht. Viel zu lachen gibt es bei den Proben und „das ist ein gutes Zeichen“, versichert Antonius Röttinger. Es läuft also, auf der Probenbühne. Auch die Bühnenbauer haben längst ihre Arbeit aufgenommen. Das ist in diesem Jahr eine echte Herausforderung. Gediegene Vornehmheit ist gefragt, immerhin spielt das Stück im Hause derer von Zitzewitz.

Sechs Aufführungen bestreitet die Schwalmbühne Ende November und Anfang Dezember im Forum Wegberg. Drei davon sind schon ausverkauft, lediglich für Freitag, 2. Dezember, 20 Uhr, und Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr, gibt es noch Karten bei Karlheinz Bonitz (Telefon 02434/7232) und Andrea Kamps (Telefon 02436/380422).

Die sechste Vorstellung ist eine Benefizveranstaltung für Altenheimbewohner und Behinderte aus den Wohnstätten des Kreises Heinsberg am Donnerstag, 1. Dezember, um 17.30 Uhr. „Wir haben das Kontingent auf 200 Gäste erhöhen können“, freut sich der Vorsitzende des Theatervereins Karlheinz Bonitz. Der Theaterverein verzichtet auf den Eintritt und reicht einen kleinen Imbiss. Lediglich die betreute Anreise müssen die Heime selber organisieren. Interessenten für diese Veranstaltung können sich ebenfalls bei Karlheinz Bonitz melden.

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