Schulsanitäter: Nicht nur leichte Blessuren gut im Griff

Von: agsb
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Für die Mitschüler im Einsatz: Beim gemeinsamen Weiterbildungstag haben die Schulsanitätsdienste der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg und des Geilenkirchener Gymnasiums St. Ursula dazugelernt. Foto: agsb

Wassenberg. Mit Beginn des Schuljahrs 2014/15 wurde an der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg ein Konzept zur Einrichtung eines Schulsanitätsdienstes entwickelt und umgesetzt. Denn: Das Interesse der Schülerinnen und Schüler war da, und so entwarfen Janine Müller und Dr. Achim Bresser die Koordinationspläne für den Schulsanitätsdienst. Mit dem Malteser-Hilfsdienst (MHD) wurde ein idealer Partner für die Ausbildung gefunden.

Überwältigender Erfolg

Heinz Laufens vom MHD übernahm die Ausbildung der Schüler, startete mit einem Erste-Hilfe-Lehrgang und erweiterte kontinuierlich die Ausbildung. Am Ende war der Erfolg überwältigend: 20 Schulsanitäter konnten nach bestandener Prüfung ihren Dienst als Schulsanitäter antreten.

Gut ausgerüstet

Sie nutzen zu diesem Zweck im Eingangsbereich des Oberstufengebäudes der Betty-Reis-Schule einen Raum. Der Malteser Hilfsdienst war auch bei dessen Grundausstattung behilflich: Erste-Hilfe-Pflaster, Verbände, Kühlpacks, erwärmbare Körnerkissen, Blutdruck- und Pulsmessgeräte und weiteres Material stehen den Schulsanitätern nun dort zur Verfügung. So können leichte Blessuren behandelt werden. Und auch für größere Verletzungen sind die Schulsanitäter ausgebildet, sie können vor Ort Hand anlegen und gegebenenfalls auch dem Rettungsdienst behilflich sein.

Die Ausbildungsphase endet im Grunde nie, und so wurde jetzt in Wassenberg zusammen mit dem Schulsanitätsdienst des Geilenkirchener St.-Ursula-Gymnasiums ein gemeinsamer Ausbildungs-, Praxis- und Weiterbildungstag mit vielen Fallbeispielen veranstaltet. Ein weiteres Ziel ist es nämlich, auch Kontakte zu anderen Schulsanitätsdiensten zu pflegen, um wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen.

„Eine sehr gute Sache“

Demnächst startet an der Betty-Reis-Schule ein neuer Schulsanitäter-Kurs mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 8, um die Lücke zu schließen, die die bisherigen Schüler des Sanitätsdienstes nach ihrem Abitur hinterlassen.

„Der Schulsanitätsdienst ist eine sehr gute Sache“, sagt Lehrerin und Schulsanitätsdienst-Koordinatorin Janine Müller. Das meint auch Sanitäter Lennard, der mit seinen 14 Jahren einer der Jüngsten im Team ist: „Es wird nie langweilig, ständig ist hier was los.“ Zudem: „Einen Erste-Hilfe-Lehrgang und die Ausbildung kann man immer gebrauchen, auch im familiären Bereich“, ist er sich sicher.

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