Schulprojekt „Miteinander (er)leben“ überwindet Hürden

Von: hewi
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Eine Schülerin des Cornelius-Burgh-Gymnasiums erläutert das Kunstprojekt. Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Schule und des Cornelius-Burgh-Gymnasiums sowie Elisabeth Verboket (l.), Barbara Hermanns (hinten 2.v.l.) und Nicole Lennartz (hinten, 3.v.l.) hören interessiert zu. Foto: Lenz

Erkelenz. Beide Schulen sind Nachbarn im Erkelenzer Schulzentrum. Trotzdem trennen die Pestalozzischule und das Cornelius-Burgh-Gymnasium Welten. Diese Hürde zu überwinden und ein Verständnis zwischen den Schülern zu entwickeln, war das Ziel des inklusiven Patenprojektes „Miteinander (er)leben“, dessen Ergebnisse in der Aula der Pestalozzischule vorgestellt wurden.

Das Projekt richtete sich mit seinem Inklusionsgedanken an Schülerinnen und Schüler unterschiedlichen Alters sowie verschiedener Lern- und Bildungsgruppen. Am Cornelius-Burgh-Gymnasium waren es Schüler mit dem Schwerpunkt Pädagogik, an der Pestalozzischule Kinder und Jugendliche von sechs bis 16 Jahren im Offenen Ganztag.

Man sieht sich normalerweise nur im Vorbeigehen auf dem Weg zur Bushaltestelle oder in die Stadt. Wahrscheinlich hat man zuvor keinen Gedanken daran verschwendet, wer der andere wirklich ist.

Durch das Projekt bekamen anonyme Gesichter aus der Masse eine Biografie und Persönlichkeit. Schnell entdeckten die Schüler beider Schulen, dass sie so unterschiedlich nicht sind. Vielmehr gab es viele Übereinstimmungen in den Interessen und Vorlieben, die in gemeinsamen Tanz- und Kunstprojekten ihren Ausdruck fanden.

Die Bilder und der Tanz zeigten eindrucksvoll, dass es egal ist, wer man ist und woher man kommt. Und genau diese Übereinstimmungen waren die Basis für dieses wertschätzende und verantwortungsvolle Patenprojekt.

Die Bilder des Kunstprojektes und den Tanz präsentierten die Schüler in der Aula. Betreut wurde das Projekt von Seiten der Förderschule von der Schulsozialarbeiterin Barbara Hermanns und der Leiterin des Offenen Ganztags, Elisabeth Verboket.

Das Tanzprojekt stand unter der Obhut von Betreuerin Karola Zeitner.

Beim Cornelius-Burgh-Gymnasium war die Schulsozialarbeiterin Nicole Lennartz federführend von der Partie.

Durch das Projekt sind auch Freundschaften entstanden, die nicht an den jeweiligen Schulgrenzen aufhören.

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