Hückelhoven - Schulleiter Arnold Krekelberg offiziell in sein Amt eingeführt

Schulleiter Arnold Krekelberg offiziell in sein Amt eingeführt

Von: hewi
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Der neue Leiter des Hückelhovener Gymnasiums: Am Freitag wurde Arnold Krekelberg mit einem Festakt in das Amt eingeführt. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Mit einem Festakt in der Aula wurde der neue Leiter des Gymnasiums, Arnold Krekelberg, offiziell in sein Amt eingeführt. De facto ist er jedoch schon seit Mitte März dabei. Das Hückelhovener Gymnasium ist Krekelberg nicht unbekannt, denn er kannte die Schule noch aus seiner Zeit als Referendar in den 80er Jahren. Deshalb hatte er sich auch gezielt und ausschließlich auf diese Stelle beworben.

In seiner Ansprache dankte Bürgermeister Bernd Jansen zuerst der bisherigen kommissarischen Leiterin Gundi Sanders-Edel für ihr zweijähriges Engagement und die konstruktive Zusammenarbeit. Die Leitung eines Gymnasiums stelle eine Herausforderung dar, erklärte Jansen. Er dankte Krekelberg, dass der sich dieser Herausforderung stellen wolle. Für die Arbeit brauche es neben einem Höchstmaß an pädagogischen Fähigkeiten auch gestalterischen Geschicks und Kreativität sowie menschlichen Einfühlungsvermögens. „Ein Schulleiter muss Motor und Steuermann zugleich sein“, erklärte Jansen. Er bekräftigte seine Überzeugung, dass Krekelberg die an ihn gesetzten Erwartungen auch erfüllen werde.

Der leitende Schuldirektor Paul Palmen von der Kölner Bezirksregierung lobte das Gymnasium, zu dessen Jubiläumsfeier er vor vier Monaten bereits da gewesen war. Das räumliche Angebot und die Einbindung in das städtische Geschehen hob er hervor und erklärte, dass sich Hückelhovener Gymnasium „sehen lassen“ könne. „Sie haben sich die Schule ausgesucht und die Schule hat sich Sie ausgesucht.“ Mit diesen Worten fasste er das lange und nicht unproblematische Verfahren zusammen, an dessen Ende die Ernennung Krekelbergs stand. „Hier trifft ein Teamplayer auf eine erprobte Mannschaft“, betonte er und gab seiner Zuversicht Ausdruck, dass Krekelberg auch eigene Akzente setzen werde.

„Ich möchte mit Ihnen gute Schule machen“, erklärte Krekelberg zu Beginn seiner Rede. Was das genau bedeute, führte er aus. Eine gute Schule sei eine Schule, „in die alle Beteiligten gerne gehen“. Auch wenn „Schule keine Spaßveranstaltung“ sei, könne das Lernen trotzdem Freude machen. Ziel der Schule sei es, die Schüler zu selbstbestimmtem Handeln zu führen. Trotzdem dürfe die Schule die Schüler nicht vereinnahmen. Die Verbesserung des Unterrichts müsse immer im Fokus stehen, denn eine Schule brauche Vielfalt. „Mischwald ist besser als Monokultur“. Er selbst hat auch ein Ziel: Als passionierter Klarinettespieler wolle er sich um eine Aufnahme in das Schulorchester bewerben, denn „Klarinetten werden immer gebraucht“. Seinen Schülern gab er den Rat, sich nicht abwimmeln zu lassen, wenn sie ihn sprechen wollen, denn „ein Schulleiter ist in erster Linie für die Schüler da.“

Neben Vertretern der Stadt, des Rates und der Verwaltung waren viele Schüler sowie die Leiter der umliegenden Schulen zur Amtseinführung in die Aula gekommen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Schulorchester unter Leitung von Klaas Otto und die Musical AG, die unter anderem ein Medley mit Hits der US-Band „Greenday“ beisteuerte.

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