Hückelhoven-Ratheim - „Schulische Suchtvereinbarung“ an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule

„Schulische Suchtvereinbarung“ an der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule

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„Schulische Suchtvereinbarung“: Die Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule hat Regelungen für den Umgang mit Alkohol- und Drogenproblemen ausgearbeitet.

Hückelhoven-Ratheim. An der Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule wurde der Abschluss der „schulischen Suchtvereinbarung“ mit einer Feierstunde gewürdigt. Die sich immer noch im Aufbau befindliche Gesamtschule hatte bereits frühzeitig beschlossen, sich mit dem Thema Alkohol- und Drogenkonsum auseinanderzusetzen, bevor ein eigentliches Problem überhaupt entsteht.

Neben der bereits seit Jahren etablierten Präventionswoche zum Thema Sucht wurde nun eine schulische Suchtvereinbarung dazu ausgearbeitet. Diese beschreibt verbindliche Regelungen zum Umgang mit auffälligen und konsumierenden Jugendlichen an einer Schule.

Sie beinhaltet sowohl Hilfsangebote für die Betroffenen und deren Familien als auch Kontroll- und Schutzaspekte für die Schulgemeinschaft. Gemeinsam mit Experten der Caritas-Drogenberatungsstelle, des Gesundheitsamtes, der Polizei, der AOK, des Jugendamtes und Vertretern aus Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft wurde fast 15 Monate lang daran gearbeitet.

„Uns ist eine Vereinbarung gelungen, die alle Beteiligten für die Thematik sensibilisiert, Hilfen anbietet, aber auch verbindliche Schritte einfordert und somit die Schule handlungsfähig im Umgang mit Drogenkonsum macht. Diese Vereinbarung ist deshalb so tragfähig, weil sie alle Beteiligten der Schulgemeinschaft in den Prozess mit eingebunden hat und so eine hohe Akzeptanz erfährt“, bilanzierte dann auch Schulsozialarbeiter und Initiator Florian Stoelk anlässlich der Feierstunde.

Der stellvertretende Schulleiter, Frank Bourguignon, ergänzte, dass er die Aufgabe der Schule vor allem darin sehe, daran mitzuarbeiten, jungen Menschen Lebensfertigkeiten und -perspektiven zu vermitteln, die das Trostpflaster „Droge“ erst gar nicht nötig machen.

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