Schützengebetstag: Deutliche Worte in feierlichem Ambiente

Von: agsb
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Feierlich ging es zu beim Einkehrtag des Schützen-Bezirksverbandes Heinsberg im Kloster Maria Lind. Foto: agsb

Waldfeucht-Braunsrath. Der Bezirksverband Heinsberg hatte in die Kapelle Maria Lind zum Schützengebetstag eingeladen. Dieser Einkehrtag der Schützenbruderschaften hat Tradition und einen besonderen Stellenwert, was auch kurz vor der jeweiligen heiligen Messe deutlich wurde.

Vor dem Eingang zur Kapelle treffen sich stets alle Fahnenschwenker der Bruderschaften im Bezirksverband Heinsberg, ziehen dann gemeinsam mit der Vereinsfahne in die Kapelle. Rechts und links neben dem Altar stehen die Fahnenträger und bieten ein zusätzlich prächtiges Bild. Die Vereinsfahnen sind Symbole und Wahrzeichen der jeweiligen Bruderschaft – ein imponierendes Bild nicht nur im Altarraum.

Viele Vereinsvertreter aus den Bruderschaften sorgten in ihren Uniformen wieder für ein sehr festliches Ambiente dieser Schützenmesse. Dieser Schützengebetstag ist mehr als nur ein normaler Kirchgang, die gesamte Schützenfamilie im Bezirksverband präsentierte sich als große Gemeinschaft. Für den musikalischen Rahmen sorgte der Musikverein Obspringen.

Schützenpräses René Mertens hatte dann zum Ende der Messfeier die Lacher aus seiner Seite. Die heilige Messfeier verlief relativ schnell, da hatten sich viele auf ein baldiges gemeinsames Frühstück gefreut. „Pech gehabt“, meinte Pfarrer Mertens schmunzelnd und verlas einen Hirtenbrief des neues Aachener Bischofs Helmut Dieser zum Beginn der Fastenzeit.

Anschließend sprach der Schützenpräses klare Worte in Richtung Schützenwesen, und zwar mit Blick auf die Bundesvertreterversammlung am kommenden Sonntag, 12. März, im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften in Leverkusen.

Der Verband möchte sich öffnen, stößt beim Bezirksverband aber auf gewaltigen Widerstand. Pfarrer Mertens sprach vielen Teilnehmern aus der Seele. „Wenn am kommenden Sonntag die Schützenbruderschaften auf Bundesvertreterversammlung eine Grundsatzentscheidung treffen werden, dann kann dies für uns alle nur zum Nutzen sein und ein Weg sein, tatsächlich dem zu folgen, was uns auch der Bischof ans Herz legt: Unsere Werte weiter zu vertreten und so unseren Weg als Christen in dieser Welt zu gestalten“, so Mertens.

„Dazu möchte ich Euch als Bezirkspräses ermutigen und einladen. Lassen wir uns nicht jeck machen von denen, die da behaupten, wir würden durch unseren Widerstand den Verband und auch die Bruderschaft kaputt machen“, sprach Rene Mertens deutliche Worte.

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