Selfkant-Tüddern - Schützen feiern letzten Abend in ihrem Vereinsheim

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Schützen feiern letzten Abend in ihrem Vereinsheim

Von: agsb
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Beim Ausstand im Vereinsheim an der Rodebachstraße blickten die Tüdderner Schützen noch einmal auf die vergangenen 40 Jahre zurück. Foto: agsb

Selfkant-Tüddern. Nachdem der neue Schießstand in der Westzipfelhalle nun fast fertiggestellt ist, feierten die Schützen einen gebührenden Ausstand im gemütlichen Vereinsheim an der Rodebachstraße. Das alte Gemäuer war den Schützen im Laufe der vergangenen 40 Jahre sehr ans Herz gewachsen.

An diesem Abend wurde so manche Anekdote über die vielen schönen Stunden im urigen Vereinsheim zu Gehör gebracht.

Reise in die Vergangenheit

In einer kurzen Ansprache nahm der Vorsitzende Franz-Josef von Ameln die zahlreichen Mitglieder mit auf eine Zeitreise in die Vergangenheit und berichtete über den Bau des Schießstandes und die vielen Umbauten im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte. Nachdem man den alten Schießstand bei der Gaststätte Schürgers (heute O‘ Portugues) nicht mehr nutzen konnte, mussten die Tüdderner Schützen sich einen neuen Schießstand bauen. Man wich jedoch zunächst auf den Schießstand der Nachbarbruderschaft in Millen aus.

Schließlich stellte der damalige Schießmeister der Bruderschaft, Johann Penners, auf seinem Anwesen in der Rodebachstraße einen alten Pferdestall mit ausreichendem Grundstück zur Verfügung. Dort wurde mit vereinten Kräften innerhalb weniger Monate ein neuer Schießstand gebaut.

In den Anfängen trafen sich die Schützenbrüder wöchentlich, um den Schießsport mit dem Kleinkalibergewehr auszuüben. Nach einiger Übung konnte man recht schnell die ersten Erfolge verzeichnen. Im Jahr 1981 gründete die Bruderschaft die Jungschützenabteilung und begann mit dem Luftgewehrschießen. Unter der Leitung von Peter Hamers und Heinz Jessen übten die Jungschützen jeden Freitag das Luftgewehrschießen.

Schnell erkannte man das steigende Interesse am Schießsport. Um diesem nachzukommen, war ein erster Umbau des Schießstandes erforderlich. Dieser umfasste die Abtrennung des eigentlichen Schießstandes vom Aufenthaltsraum. Es wurden zunächst drei Luftgewehrbahnen gebaut, damit die Jungschützen an den Wettkämpfen teilnehmen konnten. Im Laufe der Jahre folgten noch weitere Umbaumaßnahmen wie der Bau einer Begrenzungsmauer, die Vergrößerung des Aufenthaltsraumes und schließlich auch die Überdachung des Schießstandes.

Bei so vielen Erinnerungen durften natürlich auch einige Weggefährten nicht fehlen. Als Ehrengäste waren deshalb an diesem Abend die Familie Penners, frühere Eigentümer, und die Familie Dohmen als aktuelle Eigentümer eingeladen.

Kostenlose Bereitstellung

Ihnen dankte von Ameln an diesem Abend für die allzeit kostenlose Bereitstellung der Räume innerhalb der vergangenen Jahrzehnte. Den Damen wurde ein Blumengebinde und den Herren eine Flasche Jubiläumstropfen überreicht, bevor die letzte Feierlichkeit im liebgewordenen Schießstand in der Rodebachstraße bis in die frühen Morgenstunden ihren Lauf nahm.

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