Schüler zeigen, wie man durch Postkarten klettert

Von: Anna Petra Thomas
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So geht‘s: Colien Herbst demonstrierte dem Publikum (zusammen mit ihrem Lehrer Sascha Albrecht), dass man durch eine Postkarte steigen kann, wenn man sie geschickt zerschneidet. Foto: Anna Petra Thomas
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Julia und Benedikt Jansen brachen als Gitarren-Duo musikalisch das Eis des Präsentationstages. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Kinder, die in der Gemeinschaftsgrundschule Am Burgberg in Wassenberg besonders schnell und besonders gerne lernen, wie sie Schulleiterin Jutta Mauczok beschreibt, dürfen nicht nur einmal in der Woche im Selbstlernzentrum an einem Projekt arbeiten. Am Ende des Schuljahres stellen sie ihr gewähltes Thema vor Publikum auch vor, an einem sogenannten Präsentationstag.

Ihre Lehrer helfen ihnen dabei, die gesammelten Informationen zu sortieren und aufzubereiten. Für die Erst- und Zweitklässler entsteht so ein großformatiges Plakat mit kurzen und Texten und Fotos. Die Drittklässler berichten über ihre Projekte schon ganz professionell mit Power-Point-Präsentationen. „Und ich bin jedes Jahr wieder überrascht, was die Kinder alles können!“, staunte auch die Schulleiterin. Eingerahmt werden die Präsentationen von den Schülern jeder Jahrgangsstufe mit Musik, die sie natürlich auch selbst machen.

Eisbrecher des diesjährigen Präsentationstages waren die Erstklässler und hier Julia Jansen mit ihrem älteren Bruder Benedikt als Gitarren-Duo.

„Hunde“, hieß danach das Projekt von Grace Storms. „Wenn man sich zu wenig mit ihm beschäftigt, wird er faul oder dick“, so eine ihrer Erkenntnisse. Damit im Publikum keine Langeweile aufkam, stellten die Schüler zum Abschluss je zwei Fragen zu Inhalten ihres Vortrags.

Mit Rittern hatte sich Marlon Abzug beschäftigt. Er erklärte den Unterschied zwischen Pagen und deren Aufstieg zu Knappen, die lernen mussten, „mit dem eigenen Löffel zu essen, nicht zu rülpsen und nicht ins Tischtuch zu schnäuzen.

Unter dem Motto „Wie steigt man durch eine Postkarte?“ forderte Colien Herbst das Publikum zu einem Experiment auf: Karten wurden verteilt und die Scheren gleich dazu. Sie selbst machte dann vor, dass es tatsächlich geht. Lehrer Sascha Albrecht, der den Tag auch moderierte, gelang es, durch die von ihr zerschnittene Postkarte zu klettern.

Eiffelturm und schiefer Turm

Den Abschluss der Erstklässler-Präsentationen machten Pia Schoschning mit ihrem Vortrag über Dinosaurier und Raphael Gisbertz, der über weltbekannte Sehenswürdigkeiten wie den Eiffelturm in Paris oder den schiefen Turm in Pisa berichtete und auch noch Violine spielte.

Die Beiträge aus Klasse zwei: Silas Kaluza (Gitarre), Thomas Dohmen (Skorpione), Salim Langpfahl (Elektrizität), Linnea Renner (Delfine) und Max Seibel (Flusspflerde), Klasse drei: Vortrag der Bläserklasse, Simon Eiternik (Unsere Erde), Dilan Ayaz (Igel), Adam Hahne (Top-Fußballer), Kento Hara (Fukushima), Niklas Grams (Echsen) und Calvin Gruschka (Die drei Fragezeichen), Klasse vier: Luis Gärtner (Saxophon), Simon Keller (Robotik), Leo Welzbacher (Hunde), Julius Renner (Polizeiarbeit), Grace Heinen (Koalas) und Maya Vonderstein (Piraten).

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