Schüler stellt sich: Tränengas-Fall an Schule aufgeklärt

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Bei der Tränengas-Attacke waren 43 Personen in Mitleidenschaft gezogen worden, von denen zwei stationär in einem Krankenhaus aufgenommen werden mussten. Foto: Krocker

Wassenberg. Feuerwehr und Polizei lagen offensichtlich richtig mit ihrer Vermutung, dass ein dummer Jungenstreich die Ursache für das Tränengas in der Betty-Reis-Gesamtschule gewesen sein könnte. Am Mittwoch hatte dies zu einem Großeinsatz geführt - dessen Ursache nun feststeht.

Ziemlich kleinlaut erschien ein Schüler der Gesamtschule mit seiner Mutter am Freitag bei der Polizei und gestand, das Reizgas im Flurbereich des naturwissenschaftlichen Traktes der Schule versprüht zu haben. Eine Mitschülerin hatte die Tränengaskartusche offenbar mit zur Schule gebracht und er habe sie ausprobiert, sagte der junge Mann.

Sein Alter wollte die Polizei nicht verraten, da die Sachlage noch nicht eindeutig geklärt sei, wie Hauptkommissar Karl-Heinz Frenken, der Sprecher der Polizei, auf Nachfrage mitteilte. Insgesamt waren 43 Personen in Mitleidenschaft gezogen worden, von denen sogar zwei stationär in einem Krankenhaus untergebracht wurden.

„Um das Geschehen in Gänze zu klären, dauern die Vernehmungen der Beamten des Hückelhovener Kriminalkommissariates weiter an“, sagte Frenken. Der Fall würde zudem an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet. Ob der Großeinsatz für den Schüler eventuell ein finanzielles Nachspiel haben wird, steht derzeit noch nicht fest.

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