Schüler des Cusanus-Gymnasiums erlaufen 31.378 Euro

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Eine Schule, eine Strecke, ein Ziel: 31 378 Euro kamen beim Sponsorenlauf des Cusanus-Gymnasiums zusammen. Initiator ist die „Eine Welt AG“. Deren Leiter Bruno Bürger (Mitte) ist stolz auf das Ergebnis. Foto: Passage

Erkelenz. Es war mächtig was los auf dem Schulhof des Erkelenzer Cusanus-Gymnasiums. Denn dort feierten Lehrer, Schüler und eine großen Anzahl von Gästen das Sommerfest. Neben dem kulinarischen Angebot sorgten die Schüler mit zahlreichen Geschicklichkeitsspielen für gute Unterhaltung. Einer der Höhepunkte war die Bekanntgabe des Betrages, der während eines Sponsorenlaufes von alle 60 Klassen des Gymnasiums erlaufen wurde: 31.378 Euro kamen für den guten Zweck zusammen.

Initiator dieses Sponsorenlaufes, der erstmals im Jahre 1998 durchgeführt wurde, ist die von Oberststudienrat Bruno Bürger 1980 ins Leben gerufene „Eine Welt AG“. Mit großem Erfolg unterstützt diese Arbeitsgemeinschaft Projekte in Brasilien und Indien. Seit dem Beginn dieser Sponsorenaktionen kamen bislang schon über 150.000 Euro zusammen.

„Es ist beachtlich, wie intensiv sich alle Schüler an unseren Projekten beteiligen“, berichtete Bruno Bürger, Leiter der Arbeitsgemeinschaft, mit sichtlichem Stolz. Gefördert wird neben einem Jungenheim in Indien auch eine Vorschule in Brasilien: „Für die Unterstützung dieser beiden Projekte benötigen wir jährlich gut 15.000 Euro. Unser Bestreben ist es, mit diesen Geldern ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ zu ermöglichen“, erklärt Bürger. „

Wir wollen behilflich sein, den Kindern in Brasilien wie auch in Indien zu einem guten Schulabschluss zu verhelfen. Nur so kann man dort den Drogenkonsum eindämmen und ein weiteres Abgleiten in die Kriminalität verhinder“, sagt Bruno Bürger über die Arbeit der „Eine Welt AG“.

Die finanzielle Unterstützung der beiden Hilfsprojekte ist allerdings nur ein Teil der vielfältigen Aufgaben, die von den Cusanus Gymnasiasten ganzjährig geleistet werden: „Seit einigen Jahren schon ermuntern wir unsere jungen Gymnasiasten sich vor Ort einzubringen.

So schicken wir immer wieder junge Menschen nach Brasilien und Indien, die diese Projekte während eines ganzen Jahres persönlich begleiten und sich dort einbringen. Bisher waren es über 40 junge Menschen des Cusanus-Gymnasiums, die diesen Schritt wagten und die beiden Projekte vor Ort ein ganzes Jahr lang tatkräftig unterstützten.

Sorge um den Fortbestand der „Eine Welt AG“ macht sich Oberstudienrat Bruno Bürger nicht: „Auch wenn ich zu Beginn des kommenden Jahres meine Pension antrete, habe ich mit Judith Malmes und Ruth Beckers zwei überaus engagierte junge Kolleginnen, die sich der Arbeitsgemeinschaft angenommen haben und diese erfolgreich weiterführen werden.“ Bürger ist sich sicher, dass diese soziale Tätigkeit auch in Zukunft mit Erfolg weitergeführt wird.

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