Schöne, aber auch anstrengende Feiertage stehen ins Haus

Von: her
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Die Partnerschaftsurkunde zwischen Heinsberg und Ozimek hängt an der Wand vor dem Ratssaal im Heinsberger Rathaus. Foto: Herwartz

Heinsberg. 25 Jahre sind nun schon vergangen. Und an den Verwaltungsspitzen der Kommunen hat es so manchen Wechsel gegeben. Doch die Verbundenheit zwischen den Städten Heinsberg und Ozimek ist geblieben. Ihre Partnerschaft währt in diesem Jahr ein Vierteljahrhundert.

Das Jubiläum ist auch der Grund dafür, dass die Partnerschaftstage denn auch gleich zweimal gefeiert werden, zunächst vom 16. bis 18. Juni in Heinsberg und dann noch einmal vom 15. bis 17. September im polnischen Ozimek. Zumindest für die Festivitäten in Heinsberg steht das Programm schon.

„Nach einigen Jahren findet wieder einmal eine Städtepartnerschaftsausschusssitzung statt“, sagte Ausschussvorsitzender Albert Heitzer. Meist gab es ja auch nicht so viel zu bereden in den letzten Jahren. Doch 25 Jahre, das ist schon eine kleine Zäsur in den Beziehungen der beiden Städte zueinander.

Neben einer offiziellen Delegation werden im Juni aus Ozimek eine Skatgruppe, ein Chor und eine Blaskapelle erwartet. Das eigentliche Partnerschaftsfest soll im Rahmen des Luther-Festivals auf dem Burgberg stattfinden. Höhepunkt ist der Samstag, 17. Juni. In einem feierlichen Akt soll in der Begegnungsstätte Heinsberg das Partnerschaftsjubiläum gewürdigt werden.

Die Europaparlamentarierin Sabine Verheyen (CDU) ist als Festrednerin eingeladen. Im Rahmen des Festaktes soll auch eine Schulpartnerschaft zwischen der Gemeinschaftsschule Ozimek und der Realschule Heinsberg beurkundet werden.

Anlässlich des Luther-Festivals werden auf dem Burgberg Freitag- und Samstagabend Konzerte sowie am Sonntag ein ökumenischer Gottesdienst und ein Familientag stattfinden. Die Ozimeker Blaskapelle und der Chor sind dabei aktiv ins Programm eingebunden. Nach einem ausgiebigen Frühstück werden die Gäste aus Ozimek sich dann am Montag wieder auf den Heimweg machen. Natürlich erwartet sie bis dahin ein praller Terminkalender, der sie nicht nur zum Kölner Dom, sondern auch in eines der größten deutschen Musikgeschäfte führen wird.

Was die Heinsberger ihrerseits in Ozimek erwartet, steht derzeit noch nicht fest. Denn in Polen wird noch an dem Jubiläumsprogramm für den September gefeilt. Fest steht allerdings schon, dass neben der offiziellen Delegation der Stadt auch Vertreter der KAB Kirchhoven mit von der Partie sein werden.

Sie hatten aufgrund bestehender Kontakte vor mehr als 25 Jahren den Vorschlag zu einer Städtepartnerschaft mit Ozimek unterbreitet. Vertreter der Feuerwehr, der Realschule Heinsberg, die Tanzgarde der DJK Waldenrath, eine Skatgruppe und voraussichtlich auch eine Blaskapelle werden von Heinsberg aus die Reise antreten.

„Ich kann nur sagen, für die, die mitfahren möchten“, richtete sich Albert Heitzer schmunzelnd an die Mitglieder des Partnerschaftsausschusses, „es ist hart, sehr anstrengend“. Schließlich sind die Ozimeker für ihre ausgeprägte Feierlaune und Trinkfestigkeit bekannt. „Wir werden dort sehr gut betreut, das ist immer so“, meinte denn auch Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder mit erkennbarer Vorfreude.

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