Schneller am Einsatzort: Neue Garage für die Feuerwehr

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
Staffel
Einsatzbereit: die Verwaltungsstaffel an der neuen Feuerwehrgarage neben dem Rathaus. Foto: Koenigs

Erkelenz. Seit Oktober 2009 unterstützt eine sogenannte Verwaltungsstaffel die Freiwillige Feuerwehr tagsüber bei den Einsätzen im gesamten Stadtgebiet. Ende 2013 wurde die zwölfköpfige Staffel mit einem neuen Löschfahrzeug ausgestattet.

Nun konnte auch die Feuerwehrgarage gegenüber der Gemeinschaftshauptschule eingesegnet und ihrer Bestimmung übergeben werden. Ins Leben gerufen worden war die Verwaltungsstaffel von Stadtbrandinspektor Wolfgang Linkens. Er hatte damit eine alte Tradition aufgenommen, die zwischenzeitlich wieder in Vergessenheit geraten war. Er selbst und auch Bürgermeister Peter Jansen waren über die damalige Verwaltungsstaffel zum Dienst in der Feuerwehr gekommen.

Die Staffel setzt sich aus acht Mitarbeitern der Stadtverwaltung und vier Mitarbeitern des Bauhofes zusammen, allesamt auch in ihren Heimatorten bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv. Die Verwaltungsstaffel ist nötig, damit auch tagsüber in Erkelenz eine schnelle Brandbekämpfung garantiert werden kann. Denn die Staffel kann innerhalb von fünf Minuten am Einsatzort sein, wie eine unangekündigte Übung im Dezember zeigte.

Wichtig ist, dass die Feuerwehrleute vor Ort mit ihren Kameraden aus den anderen Zügen zusammenarbeiten und sie unterstützen. Dabei werde nach einem sogenannten „Rendezvous-System“ gearbeitet, bei dem die nacheinander eintreffenden Einsatzkräfte zusammenarbeiten.

„Wichtig ist es, vor Ort schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen“, weiß Peter Jansen. „Die Stadtstaffel ist eine wichtige Ergänzung für die Gruppen im Stadtgebiet.“

Zu 90 bis 100 Einsätzen muss die Verwaltungsstaffel im Jahr ausrücken. Dabei reicht das Spektrum von der überhitzten Fritteuse und dem Fehlalarm bis hin zu gefährlichen Situationen, bei denen schnell eingeschritten werden muss. „Wenn die Besatzungen ausrücken, wissen sie nie, was sie vor Ort erwartet“, erklärt Linkens. Er selbst wird im nächsten Jahr 60 und legt dann sein Amt als Stadtbrandinspektor nieder. Zu den Einsätzen ausrücken kann er dann noch, bis er 63 ist – „wenn die Jungs mich dann noch mitnehmen“.

Eingesegnet wurde die Garage, in der das neue Löschfahrzeug stehen wird, von Feuerwehrseelsorger Ernst Jung und Gemeindereferentin Ursula Rothkranz.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert